Laegreid sprach von "Propaganda", die mit dem Sport und in diesem Fall den Erfolgen der russischen Biathlon-Auswahl betrieben werde. Wenn er an Stelle der Athleten gewesen wäre, "hätte ich die Auszeichnung wahrscheinlich verschoben, bis der Krieg vorbei ist", führte Tarjei Bö gegenüber dem "Dagbladet" aus.
Besonders schockiert zeigte sich die Wintersportszene indes über die Äußerungen der Skilangläuferin Veronika Stepanova während einer Auszeichnung durch Präsident Wladimir Putin.
Russland befinde sich "auf dem richtigen Weg", betonte die Staffel-Olympiasiegerin von Peking. Man werde "definitiv gewinnen, so wie wir bei den Olympischen Spielen gewonnen haben".
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Dies sei "einigermaßen schockierend", erklärte Christiansen. Der 29-Jährige gab aber auch zu bedenken, dass man nicht wisse, welche "Konsequenzen" Sportlerinnen und Sportler in Russland zu fürchten hätten, die sich den Inszenierungen verweigern. "Aber natürlich sieht es sehr hässlich aus", so Christiansen.
Er finde es aufgrund der Geschehnisse "sehr gut", dass die russische Mannschaft ausgeschlossen wurde, ergänzte Norwegens Superstar Johannes Thingnes Bö.
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