2019 hat Al-Attiyah Toyota den ersten Dakar-Sieg gebracht. Im Januar 2020 hatte er bei der Premiere in Saudi-Arabien im Endeffekt kaum eine Chance gegen den Buggy von X-raid und wurde Zweiter. Deshalb haben die Ingenieure von Glyn Hall in Südafrika an vielen Details gearbeitet.
Das generelle Layout des Autos ist gleichgeblieben. Das Team hat sich auf Verbesserungen bei den Radaufhängungen konzentriert. Dazu wurde am V8 Benzin-Saugmotor gearbeitet. Optisch gibt es eine neue Verkleidung, die an die aktuelle Straßenversion des Hilux angepasst ist.
Die Ziele für Toyota sind natürlich klar. Man will auch in Saudi-Arabien gewinnen und den zweiten Gesamtsieg holen. Al-Attiyah hat in seiner Karriere mit drei verschiedenen Marken schon drei Dakar-Siege erobert.
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"In der letzten Ausgabe waren wir stark und hatten die Chance auf den Sieg. Leider hatten wir in der ersten Woche Probleme mit den Reifen", erinnert sich Al-Attiyah an die Reifenschäden zurück. "Ich denke, BF Goodrich hat daran gearbeitet. Wir werden jetzt sicher bessere Reifen haben."

Al-Attiyah hofft auf "kleine Details"

Er erklärte: "Jedes Jahr sehen wir uns an, was wir besser machen können. Wir haben das Auto nicht revolutioniert, aber kleine Details können in einem Rennen wie der Dakar einen großen Unterschied machen. Ich bin sehr zufrieden mit unserer Arbeit. Das Auto ist mit den Updates großartig."
Al-Attiyah ist im Vorfeld auch sehr zuversichtlich, dass er es mit Carlos Sainz und Stephane Peterhansel, die den Mini Buggy fahren, aufnehmen kann: "Ich denke, wir haben eine gute Chance. Nachdem ich das Programm gesehen habe, bin ich davon überzeugt."
"Im Vergleich zum letzten Mal gibt es weniger schnelle Abschnitte. Es sieht nicht einfach aus, aber ich bin für die Herausforderung bereit. Bei jeder Dakar halten die Veranstalter Überraschungen bereit. Manchmal schöne, manchmal nicht so schöne."
"Eine Etappe wird in entgegengesetzter Richtung zum Vorjahr gefahren. Wir werden Berge und Sanddünen sehen. Dann gibt es die Geschwindigkeitsregeln. Das wird dafür sorgen, dass die technischen Qualitäten der Fahrer mehr Bedeutung haben."

Im Alter von 50 noch kein Karriereende in Sicht

Gefährlichere Abschnitte werden als "Slow Zone" im Roadbook gekennzeichnet. Dort gilt ein striktes Tempolimit von 90 km/h. "Generell bleibt es aber ein sehr schwieriges Rennen", betont Al-Attiyah, für den es die 17. Dakar-Teilnahme wird.
"Ich habe großen Respekt vor meinen Gegnern. Wir müssen smarter sein und ein sauberes Rennen fahren. 2020 habe ich viel gelernt, das ich jetzt umsetzen will. Mein Ziel ist wie bei jeder Dakar der Sieg! Carlos und Stephane sind immer sehr schnell, man darf sie nicht unterschätzen. Aber ich habe mich perfekt vorbereitet."

Dakar 2021: So sieht die Strecke in Saudi Arabien aus

Am 21. Dezember feierte der Sportstar aus Katar seinen 50. Geburtstag. An ein Karriereende denkt er aber noch lange nicht: "Ich bleibe bei Toyota bis sie mich rauswerfen! Wenn ich nicht mehr gebraucht werde, gebe ich meinen Platz frei. Aber die Bindung mit dem Team ist fantastisch."
"Ich möchte mit ihnen weitermachen, denn wir sind wie eine Familie. Ich bin sehr stolz auf das Team von Hall. Sie arbeiten immer großartig. Glyn ist auch immer super zu mir. Wenn ich ihn nach etwas bitte, versucht er das immer zu erfüllen."
2021 könnte für Al-Attiyah ein besonderes Jahr werden, denn es finden auch die Olympischen Spiele in Tokio statt. Sie mussten aufgrund der Coronavirus-Pandemie von 2020 auf nächstes Jahr verschoben werden. Er will wieder an den Schießwettbewerben teilnehmen.
"Ich freue mich sehr auf Tokio, denn es werden meine siebten Olympischen Spiele. Ich freue mich, weil es mein Traum ist, die Dakar zu gewinnen und im gleichen Jahr bei den Spielen zu versuchen, eine weitere Medaille zu gewinnen." 2012 gewann Al-Attiyah in London Bronze.
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