Eli Iserbyt beendet Karriere nach Arterien-OP - Belgischer Cross-Star hängt Rad auf ärztlichen Rat hin an den Nagel

In einem emotionalen Video auf "Instagram" hat Eli Iserbyt (Pauwels Sauzen-Altez) das Ende seiner Karriere erklärt. Seit Februar 2025 hat er ehemalige Weltranglistenerste kein Rennen mehr bestritten. Eine Operation an einer verengten Leistenarterie verhinderte, dass der 28-Jährige seine Saison wie geplant beenden konnte. Seinen geplanten Saisonauftakt am 11. November musste er kurzfristig absagen.

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Quelle: Eurosport

Die Verletzung hatte sich zuvor wieder bemerkbar gemacht. Diesen Winter kam er nicht zum Einsatz. Mit roten Augen und leicht zitternder Stimme sitzt Iserbyt im Video vor der Kamera. "Ich habe in den letzten Wochen von mehreren Ärzten die Mitteilung bekommen, dass es aus medizinischer Sicht nicht mehr verantwortbar ist, dass ich weiterhin noch Rad fahre, weder in meiner Freizeit noch auf Leistungssportniveau", erklärt er.
"Ich habe mit euch immer die schönen Momente geteilt, jetzt wollte ich auch das mitteilen: Es ist für mich leider nicht länger möglich, meine Karriere fortzusetzen", sagt Iserbyt in dem Video, bevor er sich auf die Unterlippe beißt und das Bild und die Musik langsam ausblenden.
Unter der Botschaft habe sich die Großen der Szene gleich zu Wort gemeldet. Wout van Aert (Visma-Lease a Bike) spendete mit einem Emoji Beifall, der von einem gebrochenen Herz begleitet wird. Mathieu van der Poel (Alpecin-Premier Tech) wünscht dem Flamen mit einem weinenden Smiley "viel Kraft".
Auch sein Teamkollege Niels Vandeputte sowie Mannschaftskollegen von Iserbyt, Michael Vanthourenhout, Leonie Bentveld und Kenay De Moyer meldeten sich nach wenigen Minuten.

Iserbyts außergewöhnliche Bilanz

Iserbyt war einer der nur noch wenigen Crossstars, die nie Straßenambitionen gehegt haben. In seiner Karriere hat er 54 UCI-Siege im Gelände eingefahren, 17 davon im Weltcup. Bei internationalen Meisterschaften konnte er bei der Elite einen Titel erringen; 2020 wurde er in Den Bosch Europameister.
Bei Weltmeisterschaften gewann er in der Königsklasse 2022 und 2023 Bronze, in der U23 sicherte er sich 2016 und 2018 das Regenbogentrikot. Im Gesamtweltcup und der Superprestige war er 2022 und 2024 der Beste, die X2O Badkamers Trofee beendete Iserbyt 2020, 2021, 2023 und 2025 ganz oben.
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Quelle: Eurosport


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