Remco-Evenepoel-Entdecker Patrick Lefevere über Red Bull-Bora-hansgrohe: "Man kann sich die Tour nicht erkaufen"
VonJan Zesewitz
Publiziert 07/01/2026 um 17:51 GMT+1 Uhr
Patrick Lefevere war als Quick-Step-Teamchef der Entdecker des damals 17-jährigen Remco Evenepoel. Nach seinem Ausscheiden aus dem aktiven Radsport war er nicht mehr im Geschehen, als der Wechsel seines ehemaligen Schützlings zu Red Bull-Bora-hansgrohe bekannt wurde. In einem Interview mit "Sporza" gab der 71-Jährige seine Meinung zu den Ambitionen Evenepoels im neuen Team bekannt.
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Quelle: Eurosport
"Er sagt, dass er Pogacar schlagen will, da wünsche ich ihm viel Glück", sagte Lefevere in dem Interview. "Ich bleibe sein Unterstützer. Ich habe ihn entdeckt, als er 17 war. Ich bin niemand, der all seine Erfahrungen über sieben Jahre einfach in den Müll schmeißt. Ich werde ein Fan bleiben."
Lefevere holte Evenepoel nach einem überragenden Jahr bei den Junioren zu den Profis bei Soudal-Quickstep. In den kommenden sieben Jahren war der Belgier der wichtigste Fahrer in der Equipe, gewann unter anderem zweimal Lüttich-Bastogne-Lüttich und die Gesamtwertung der Spanien-Rundfahrt.
Ob er bei seinem neuen, finanzstarken Team größere Erfolge feiern, vor allem das große Ziel Tour-Sieg verwirklichen kann, sieht der Ex-Manager kritisch: "Sie mögen mehr Geld haben und sie können machen, was sie wollen, aber die Tour kann man nicht kaufen. Man muss sie mit den Beinen gewinnen."
Der Belgier traut Evenepoel nach wie vor viel zu. "Er hat das Potenzial, aber ich denke, das Pogacar im Moment außerhalb seiner Liga ist. Remco hatte schon viele Rückschläge. Wenn er einen guten Winter hat und seinen Plan durchziehen kann, werden wir sehen, was möglich ist."
Der Belgier traut Evenepoel nach wie vor viel zu. "Er hat das Potenzial, aber ich denke, das Pogacar im Moment außerhalb seiner Liga ist. Remco hatte schon viele Rückschläge. Wenn er einen guten Winter hat und seinen Plan durchziehen kann, werden wir sehen, was möglich ist."
Ein Vorteil kann laut Lefevere sein, dass Evenepoel bei Red Bull-Bora-hansgrohe nicht mehr der alleinige Kapitän ist. "Er hat jetzt ein besseres Team, in dem er nicht mehr der alleinige Leader sein wird. Aber bei uns war er der alleinige Leader. Er sagt, dass er damit kein Problem hat, aber ich kenne ihn. Der andere ist Florian Lipowitz, darüber freue ich mich. Wenn die beiden gut zusammenarbeiten, könnte einiges möglich sein. Aber ich habe keine Glaskugel zuhause."
Evenepoel steigt bei der Mallorca-Challenge Ende Januar ins Renngeschehen ein.
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