Lucinda Brand holt nach Machtdemonstration ersten Sieg in Koksijde - Niederländerin setzt sich in Gesamtwertung ab

Zwei Starts, zwei Siege - mit dieser maximalen Ausbeute beendete Lucinda Brand (Baloise-Glowi Lions) das Weltcup-Wochenende beim sechsten Lauf der Serie in Koksijde. Die Niederländerin konnte schon früh ihre aktuelle Überlegenheit ausspielen und drückte dem Rennen an der belgischen Küste eindrucksvoll ihren Stempel auf. Sie gewann letztendlich mit 36 Sekunden Vorsprung auf Shirin van Anrooij.

Highlights: Brand triumphiert in Koksjide - Sprint um Platz 3

Quelle: Eurosport

Für Brand war es der erste Karriereerfolg beim Duinencross. Den spannenden Kampf um den verbleibenden Platz auf dem Podium entschied schon mit einem deutlichen Rückstand von 1:03 Minuten in einem Zweiersprint Ceylin del Carmen Alvarado (Fenix-Deceuninck) vor Aniek van Alphen (Seven) für sich.
Nur mit sechs Sekunden dahinter überquerte Puck Pieterse (Fenix-Deceuninck) die Ziellinie. Die Niederländische Meisterin hatte ihren beiden Begleiterinnen auf den letzten Metern nichts mehr zuzusetzen. Hinter ihr folgten drei weitere ihrer Landsfrauen im Ergebnis.
Für Brand spielte die Zahl Acht heute eine besondere Rolle. Sie ist die achte unterschiedliche Koksijde-Siegerin in Folge und fuhr mit dem heutigen Erfolg ihren achten Sieg in Folge ein. Mit einem breiten Grinsen im Gesicht stand sie dann auch zum "Flash"-Interview bereit.
"Es war eines meiner Saisonziele hier zu gewinnen und dementsprechend glücklich bin ich über diesen Sieg", meinte sie zufrieden. "Der Untergrund macht dieses Rennen ikonisch, es ist ein Monument, wie man im Radsport zu sagen pflegen. Aus diesem Grund ist es natürlich großartig, wenn du dich hier in die Liste der Gewinnerinnen eintragen kannst", beschrieb sie abschließend den Wert ihres heutigen Triumphes.
Mit ihrer Galavorstellung konnte sich Brand als Leaderin im Gesamtweltcup etwas von der Konkurrenz absetzen. Sie führt nun mit 32 Punkten Vorsprung auf van Alphen, bei der Leonie Bentveld (Pauwels Sauzen-Altez) auf Platz drei rangiert. Beste von vier Deutschen wurde Stephanie Paul auf Rang 50. Die Luxemburgerin Marie Schreiber (SD Worx-Protime) gab das Rennen auf.
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Van der Poel in eigener Liga bei erstem Duell mit Van Aert

Quelle: Eurosport


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