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Weltcup in Antwerpen: Mathieu van der Poel in eigener Liga - erstes Cross-Duell mit Wout van Aert geht an Niederländer
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Publiziert 20/12/2025 um 18:19 GMT+1 Uhr
Namur war offenbar nur ein folgenloser Zwischenfall. Nachdem es beim Saisonauftakt von Mathieu van der Poel noch spannend zugegangen war, trat der Weltmeister beim Weltcup in Antwerpen wieder gewohnt souverän auf. Der Niederländer gewann überlegen vor Laurens Sweeck und entschied damit auch das erste Duell gegen Dauerrivalen Wout Van Aert souverän, der Belgier wurde nach Defekt Siebter.
Van der Poel in eigener Liga bei erstem Duell mit Van Aert
Quelle: Eurosport
In der zweiten von acht Runden setzte er sich entscheidend von der Konkurrenz ab und feierte souverän seinen bereits achten Sieg beim Scheldecross.
Hinter ihm blieb es lange Zeit spannend. Der Belgier Sweeck sicherte sich mit 24 Sekunden Rückstand vor seinem Crelan-Teamkollegen und Landsmann Emiel Verstrynge den zweiten Platz und übernahm damit auch die Gesamtführung im Weltcup. Pim Ronhaar belegte Rang vier, Niels Vandeputte wurde Fünfter vor Tibor Del Grosso und Van Aert.
Top-Favorit van der Poel erstickte schnell jede Hoffnung auf ein Gigantenduell im Keim. Als "Masterclass", bezeichnete der Interviewer im Ziel van der Poels Auftritt. "Ich bin gut gefahren, aber ich denke nicht, dass ich im Sand der Beste war. Ich habe da einige Fehler gemacht", relativierte der Alpecin-Profi aber diese Auffassung. "Insgesamt war das Gefühl aber schon viel, viel besser als letzte Woche", meinte er mit Blick auf seinen knappen Sieg an der Zitadelle von Namur.
"Ich fühlte mich schon unter der Woche etwas frischer als vor Namur. Ich freue mich, heute wieder gewonnen zu haben", so van der Poel, der beim Scheldecross bereits 2014 sowie 2016 bis 2023 erfolgreich gewesen war.
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Van Aert nach Cross-Auftakt: "Dieser Sport ist so hart wie eh und je"
Quelle: Eurosport
Van Aert: "Dieser Sport ist so hart wie eh und je"
Einen ordentlichen Saisoneinstand erlebte Van Aert trotz seines enttäuschenden Resultats. "Dieser Sport ist so schwer wie er es immer war. Ich habe von der ersten Minute an gelitten", stöhnte der Belgier im Ziel-Interview. "Ich war im Kampf ums Podium dabei, aber dann hatte ich einen Platten. Insgesamt hatte ich aber ein gutes Gefühl", resümierte Van Aert zufrieden.
Von den sieben Deutschen fand Luca Harter am besten ins Rennen. Er absolvierte die ersten Minuten in den Top 40. Aus denen verabschiedete er sich dann aber langsam und im Hintergrund kam Max Heiner Oertzen auf. Der zog in der sechsten Runde an seinem Landsmann vorbei und kam als 40. zwei Plätze vor Harter ins Ziel.
Einen ganz starken Auftritt legte Mees Hendrikx vom deutschen Team Heizomat-Cube hin. Der Niederländer startete gut und hielt sich immer in den Top Ten. Erst auf den letzten beiden Runden musste er den Kampf um Platz fünf aufgeben. Hendrikx beendete das Rennen schließlich als Neunter und kam damit diese Saison schon zum zweiten Mal nach Terralba unter die besten Zehn eines Weltcups.
Weltcup-Spitzenreiter Thibau Nys hatte als 23. einen Offday. Der 23-Jährige musste zudem die Gesamtführung an Sweeck abgeben, der liegt nun fünf Zähler vor Michael Vanthourenhout, der als Achter ebenfalls hinter den Erwartungen blieb.
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