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Mathieu van der Poel gewinnt Zilvermeercross in Mol - Wout van Aert muss im Schneetreiben nach einem Sturz aufgeben
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Publiziert 02/01/2026 um 19:47 GMT+1 Uhr
Mathieu van der Poels Weste bleibt auch nach seinem achten Saisoneinsatz so weiß wie der Parcours beim Exact Cross in Mol. Der Kapitän von Alpecin-Premier Tech setzte sich früh im Rennen von seinen Gegnern ab, doch nachdem er stürzte, kehrte zunächst Rivale Wout van Aert (Visma-Lease a Bike) zurück. Es kam zu einem packenden Duell der beiden Superstars, bis der Belgier seinerseits zu Boden ging.
Highlights: Van der Poel gewinnt in Mol - Van Aert muss aufgeben
Quelle: Eurosport
Bei ihm waren die Folgen weitaus schlimmer, wenig später musste van Aert erstmals in seiner Karriere ein Crossrennen vorzeitig beenden.
Den zweiten Platz übernahm danach sein Landsmann Toon Aerts (Charles Liegeois-Deschacht), der Spanier Felipe Orts (Ridley) wurde trotz zweier Stürze Dritter in Mol.
Der Belgier Joran Wyseure (Crelan-Corendon) kam vor dem Briten Thomas Mein (Hope) als Vierter ins Ziel.
Sowohl van der Poel als auch van Aert hatten in Mol viermal gewonnen, durch seinen Erfolg am Freitag ist der Niederländer jetzt der Rekordhalter beim Zilvermeercross. Saisonübergreifend war der Weltmeister nun schon 19 Mal in Serie erfolgreich.
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"Oh, Oh, Oh": Van der Poel stürzt im Schneetreiben
Quelle: Eurosport
Es dauerte auffällig lang, bis der Sieger beim Ziel-Interview erschien. Van der Poel hatte nach seinem Sturz unter der nassen Kleidung gelitten.
"Jetzt geht es wieder besser. Langsam wird mir wieder warm. Aber es war wirklich sehr kalt", sagte der 30-Jährige in einem sehr kurzen Gespräch.
Van Aert will humpelnd das Rad tauschen
Van Aert hatte in seiner Karriere vor dem Zilvermeercross 239 Crossrennen bestritten, aufgegeben hatte er keines davon. Nach einem Sturz hatte der Visma-Star sichtlich starke Schmerzen, als er das Rad wechseln wollte, konnte er die paar Schritte zu seinem neuen Arbeitsgerät nur humpelnd bewältigen, was für seine Betreuer um Jan Boven das Zeichen war, ihren Schützling aus dem Rennen zu nehmen.
Davon profitierte Aerts, der so kampflos auf den zweiten Rang vorrückte. "Auf den letzten beiden Runde war es sehr kalt. Wegen der kalten Hände und Füße war es nicht einfach, das Rad noch zu kontrollieren", sagte der Europameister im Ziel-Interview.
"Ich freue mich, dass ich Zweiter werden konnte, auch wenn Wout vielleicht etwas besser war. Hoffentlich ist er okay nach seinem Sturz", fügte er an.
Silas Kuschla (Stevens) zeigte im Schnee ein starkes Rennen. Er musste am Ende der sechsten von neun Runden den Kurs verlassen, obwohl er nur 4:26 Minuten zurücklag. Damit wurde er auf Position 16 gewertet. Der Niederländer Mees Hendrikx (Heizomat-Cube) fuhr lange unter den besten Zehn mit, gab aber in der Vorschlussrunde auf und beendete damit seine sechs Wettkämpfe andauernde Serie von Top-Ten-Platzierungen.
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"Nein Wout, mach's nicht schon wieder": Van Aert gibt nach Sturz auf
Quelle: Eurosport
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