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Mathieu van der Poel trotz zwei Reifenpannen und stellt Weltcup-Siegrekord ein - 50. Erfolg in Maasmechelen
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Update 24/01/2026 um 17:54 GMT+1 Uhr
Mathieu van der Poel bleibt in diesem diesen Winter weiter ungeschlagen. Beim Cross-Weltcup in Maasmechelen konnten auch zwei Reifenschäden seinen elften Saisonsieg und den 22. in Folge nicht verhindern. Mit seinem insgesamt 50. Erfolg in einem Weltcuprennen egalisierte der Niederländer vom Team Alpecin-Premier Tech damit den Weltcup-Rekord des Belgiers Sven Nys.
Defekte lassen van der Poel um Rekord kämpfen: Cross-Highlights vom Weltcup
Quelle: Eurosport
Morgen kann van der Poel vor heimischer Kulissen in Hoogerheide beim nach seinem Vater benannten GP Adrie van der Poel dann Nys mit einem weiteren Sieg sogar hinter sich lassen.
Zweiter bei der One-Man-Show des Weltranglistenersten wurde mit drei Sekunden Rückstand Tibor Del Grosso vor Niels Vandeputte, womit Alpecin-Premier Tech das gesamte Podium besetzte. Der Belgier Thibau Nys (Baloise-Het Poetskantoor Lions) konnte sich im Finale gegen die beiden Alpecin-Fahrer nicht behaupten und belegte den vierten Rang. Der Spanier Felipe Orts (Ridley) kam zum Ende hin stark auf und wurde mit dem fünften Platz belohnt.
Obwohl van der Poel eine Klasse für sich war, war der Weltcup in Maasmechelen lange spannend. "Es hat mich heute etwas mehr Energie gekostet, als ich erwartet hatte. Ich hatte zwei Platten, beide wirklich zu einem schlechten Zeitpunkt kurz nach dem Materialposten. Es war eine lange und schwere Aufgabe für die Beine, um den Job zu erledigen", sagte der Sieger im Ziel-Interview. "In meinem Kopf bin ich die Passagen durchgegangen, die ich noch auf diesem Rad absolvieren musste", fügte er an.
Kurz vor beiden Platten hatte der 31-Jährige seine Kontrahenten jeweils gerade abgehängt. "Ich habe mir keinen Stress gemacht. Ich musste den Rückstand nur wieder zufahren. Nach dem ersten Platten war ich sehr vorsichtig, aber es ist trotzdem noch mal passiert", so van der Poel, der aber längst nicht der einzige Fahrer war, dessen Reifen dem Kurs auf dem Zechengelände zum Opfer fielen. Nach der ersten Ausgabe vor vier Jahren war Kritik über den neuen Austragungsort laut geworden. Einige Streckenänderungen schienen das Problem der Reifendefekte gelöst zu haben, gerade im Männerrennen tauchten sie aber wieder auf.
Bester der fünf Deutschen wurde Hannes Degenkolb (Heizomat-Cube). Er ging jenseits der besten 30 ins Gelände und kämpfte sich bis auf Position 27 vor und erreichte damit sein zweitbestes Weltcup-Ergebnis nach dem 22. Platz von Val di Sole 2023, wo allerdings ein Großteil der Weltelite gefehlt hatte. Auch Max Heiner Oertzen (Radsport Nagel) konnte als 34 von 59 Teilnehmern zufrieden sein.
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Quelle: Eurosport
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