Das von Bob Baffert trainierte Pferd setzte beim ersten Rennen der US-amerikanischen Triple-Crown-Serie seine Erfolgssträhne fort und ist somit weiterhin ungeschlagen.
Mit Jockey Mike Smith im Sattel beeindruckte der Top-Favorit im Matsch von Churchill Downs 157.813 Zuschauer. Für Smith war es nach 2005 sein zweiter Sieg beim Kentucky Derby, Trainer Baffert gewann dort bereits zum fünften Mal.
Schon nach dem Start des mit zwei Millionen US-Dollar dotierten Rennens schob sich Justify in eine der vordersten Positionen, gleich neben dem früh Führenden Promises Fulfilled. In der Zielkurve dann trieb Smith sein Pferd an, um die Führung zu übernehmen und gab diese anschließend nicht mehr ab. Mit zweieinhalb Längen Vorsprung gewann das Duo vor Good Magic, während Audible mit weiteren zweieinhalb Längen Rückstand Dritter wurde.
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“Es hat ein großartiges Pferd gebraucht, um zu tun, was er heute getan hat”, freute sich Baffert über die Leistung von Justify. “Ich bin froh, dass es vorbei ist. Die Bedingungen haben mir wirklich Sorgen gemacht. Ich war den ganzen Tag nervös.”
Der Sieg von Justify bedeutete auch, dass eine seit 144 Jahren bestehende Serie weiter Bestand hat: Noch nie hat ein Pferd aus Europa das Kentucky Derby gewonnen. Gute Chancen wurden dafür diesmal dem von Aidan O’Brien trainierten und von Ryan Moore gerittenen Mendelssohn zugesprochen. Doch der erwischte bereits einen schwachen Start, spielte über die gesamte Distanz keine ernsthafte Rolle und kam schließlich als Letzter ins Ziel.
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