Die Tore für höchst effektive Münchner erzielten Maximilian Kastner (12.), Jonathan Matsumoto (35.) sowie die Olympia-Helden Yannic Seidenberg (39.) und Dominik Kahun (58.). Für DEL-Rekordmeister Berlin, der vor allem im Powerplay zahlreiche Chancen ungenutzt ließ und immer wieder an Nationalspieler Danny aus den Birken im Münchner Tor scheiterte, waren Jamison MacQueen (6.) und Sean Backman (27.) erfolgreich.

"Es war ein sehr schweres Spiel. Berlin ist rausgekommen wie die Feuerwehr", sagte Kahun bei Sport1: "Aber wir haben unsere Chancen gut genutzt und es am Ende clever runtergespielt. Jetzt wollen wir am Sonntag den Titel." Eisbären-Nationalspieler Jonas Müller erklärte: "Wir haben gut gespielt über 60 Minuten, aber zwei-, dreimal nicht aufgepasst. Den Glauben verlieren wir nicht, wir hatten viele Chancen. Wir müssen ein paar Kleinigkeiten ändern, dann wird's schon."

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Unter den 14.200 Zuschauern in der Berliner Arena am Ostbahnhof befanden sich auch Spieler der Nationalmannschaft um NHL-Star Leon Draisaitl, die am Samstag im Wellblechpalast zum WM-Test gegen Frankreich antreten. Sie sahen eine Anfangsphase, in der die Eisbären deutlich aktiver waren.

Glücklicher Ausgleich bringt die Wende

Das Team von Trainer Uwe Krupp, das im dritten Play-off-Spiel in München vor allem wegen zu vieler Strafzeiten verloren hatte, spielte hart, aber diesmal diszipliniert. Nach dem frühen Rückstand durch den Berliner MacQueen verhinderte Münchens Olympia-Held Danny aus den Birken mit einigen starken Paraden einen noch höheren Rückstand. Der Ausgleich des Titelverteidigers fiel in dieser Phase glücklich.

Die Berliner erholten sich aber schnell von dem Rückschlag und gingen im Mitteldrittel durch Backman wieder in Führung. Und erneut war es Goalie aus den Birken, der im Anschluss die "Bullen" im Spiel hielt. Gegen Ende des zweiten Drittels zogen die Münchner das Tempo an - Tore von Matsumoto und Nationalspieler Seidenberg waren der Lohn.

Münchens Meistertrainer Don Jackson, der auch mit den Eisbären fünfmal als Cheftrainer und einmal als Assistent den Titel gewonnen hatte, jubelte an der Bande verhalten. Auch im Schlussdrittel tat sich sein Team trotz der Führung im Rücken schwer, wirkliche Dominanz auszustrahlen. Erst kurz vor Schluss sorgte Kahun für die endgültige Entscheidung.

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