Den entscheidenden Treffer in einer packenden Partie erzielte Jamie MacQueen nach 1:16 Minuten in der Overtime.
Allerdings können die Roten Bullen die dritte Meisterschaft nacheinander am kommenden Dienstag (19.30 Uhr) mit ihrem dritten Auswärtssieg der Serie in Berlin klarmachen.
Nach Treffern von Andre Rankel (7.), Thomas Oppenheimer (13.) und Jamie MacQueen (18.) sowie Brooks Macek (15.) lagen die Berliner nach dem ersten Drittel überraschend mit 3:1 in Führung. Vor 6142 Zuschauern in der ausverkauften Olympia-Eishalle verkürzte Mads Christensen danach (26.) für die fehlerhaften und oft zu inkonsequenten Münchner, Rankel aber erhöhte in Überzahl (39.) auf 4:2 für Berlin.
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Im Schlussdrittel glichen Macek (42.) und Jon Matsumoto (48.) in Überzahl für die Gastgeber schnell aus, doch Berlin konterte nur 20 Sekunden später durch James Sheppard per Penalty (48.). Nach dem Ausgleich durch Keith Aucoin (55.) ging es in die Overtime.
Die Eisbären wären erst die zweite Mannschaft in der Geschichte der Deutschen Eishockey Liga (DEL), die eine Play-off-Serie nach einem 1:3-Rückstand noch gewinnen. Im Viertelfinale 2008 war dies den Frankfurt Lions gegen die Iserlohn Roosters gelungen.
Ein mögliches siebtes Spiel fände am kommenden Donnerstag wieder in München statt.
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