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Finale in der DEL: EHC Red Bull München muss Meisterfeier verschieben

München muss Meisterfeier verschieben
Von Eurosport

22/04/2018 um 19:42

Die Meisterfeier im deutschen Eishockey ist vertagt: Der EHC Red Bull München hat auf dem Weg zum Titel-Hattrick seinen ersten Matchball vergeben. Der Titelverteidiger unterlag im fünften von maximal sieben Spielen den Eisbären Berlin zum zweiten Mal auf eigenem Eis und liegt nach dem 5:6 (1:3, 1:1, 3:1, 0:1) nach Verlängerung nur noch mit 3:2 Siegen in Führung.

Den entscheidenden Treffer in einer packenden Partie erzielte Jamie MacQueen nach 1:16 Minuten in der Overtime.

Allerdings können die Roten Bullen die dritte Meisterschaft nacheinander am kommenden Dienstag (19.30 Uhr) mit ihrem dritten Auswärtssieg der Serie in Berlin klarmachen.

Nach Treffern von Andre Rankel (7.), Thomas Oppenheimer (13.) und Jamie MacQueen (18.) sowie Brooks Macek (15.) lagen die Berliner nach dem ersten Drittel überraschend mit 3:1 in Führung. Vor 6142 Zuschauern in der ausverkauften Olympia-Eishalle verkürzte Mads Christensen danach (26.) für die fehlerhaften und oft zu inkonsequenten Münchner, Rankel aber erhöhte in Überzahl (39.) auf 4:2 für Berlin.

Im Schlussdrittel glichen Macek (42.) und Jon Matsumoto (48.) in Überzahl für die Gastgeber schnell aus, doch Berlin konterte nur 20 Sekunden später durch James Sheppard per Penalty (48.). Nach dem Ausgleich durch Keith Aucoin (55.) ging es in die Overtime.

Die Eisbären wären erst die zweite Mannschaft in der Geschichte der Deutschen Eishockey Liga (DEL), die eine Play-off-Serie nach einem 1:3-Rückstand noch gewinnen. Im Viertelfinale 2008 war dies den Frankfurt Lions gegen die Iserlohn Roosters gelungen.

Ein mögliches siebtes Spiel fände am kommenden Donnerstag wieder in München statt.

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