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DEL und DEL2 führen Auf- und Abstieg wieder ein
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Publiziert 27/07/2018 um 11:50 GMT+2 Uhr
Paukenschlag im deutschen Eishockey: Nach jahrelangen kontroversen Debatten wird zur Saison 2020/21 die Auf- und Abstiegsregelung zwischen der Deutschen Eishockey Liga (DEL) und dem Unterhaus, der sogenannten DEL2, wieder eingeführt. Diesen Beschluss haben die Gesellschafter der beiden Ligen gefasst. Erstmals seit 2005/06 können Teams dann wieder sportlich in die DEL aufrücken.
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Bislang war das nur unter gewissen wirtschaftlichen Umständen möglich, etwa beim Ausscheiden eines Klub aus dem Wettbewerb wegen finanzieller Engpässe. Die Unterschrift unter die getroffene Vereinbarung steht noch aus, soll aber in Kürze erfolgen.
"Wir sind erleichtert, dass wir diese Diskussion beendet haben und das Dauerthema weg ist", sagte DEL-Geschäftsführer Gernot Tripcke. Er fügte an:
Lizenzierungsverfahren geben, die zu hinterlegende finanzielle Sicherheit von gut 800.000 Euro bleibe bestehen, es müsste aber nicht mehr auf jeden Fall sechs Bewerber aus der DEL2 geben.
"Gewinner ist der Eishockey-Sport in Deutschland"
"Wir hoffen und gehen davon aus, dass es sich bewährt", sagte Tripcke, der zum Zeitpunkt der Wiedereinführung erklärte:
Franz Reindl, der Präsident des Deutschen Eishockey-Bundes (DEB), kommentierte die wegweisende Entscheidung: "Ich bin überglücklich, dass die beiden unabhängigen Profiligen schlussendlich einen Weg gefunden haben. Dass die berühmte Kuh jetzt vom Eis ist, ist absolut überragend für unseren Sport." Die Einigung werde "auch große sportliche und infrastrukturelle Impulse verstärken."
Peter Merten, der Aufsichtsratsvorsitzende der DEL2, sagte: "Gewinner dieser Vereinbarung ist der Eishockey-Sport in Deutschland, wie in allen anderen Sportarten wird Auf- und Abstieg auch bei uns für zusätzliche Spannung sorgen." Jürgen Arnold, der Aufsichtsratsvorsitzende der DEL, ergänzte: "Wir erhoffen uns davon einen wichtigen Impuls für unseren Sport."
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