Der Jahrhundertspieler hat in seiner beispiellosen Karriere Rekorde für die Ewigkeit aufgestellt. 131 Tore in 211 Länderspielen sind national bis heute ebenso unerreicht wie seine 155 Scorerpunkte (83 Tore/72 Assists) in nur 48 Spielen der Saison 1979/80 für den EV Landshut. 1997 wurde Kühnhackl in die Hall of Fame des Weltverbandes IIHF aufgenommen, 2016 erfolgte die Aufnahme in die Ruhmeshalle des deutschen Sports.

Feiern wird der in der damaligen Tschechoslowakei geborene Kühnhackl seinen Ehrentag wohl nicht, er trauert um seine jüngst verstorbene Ehefrau Sylvia. Helfen werden ihm in der schwierigen Situation seine drei Kinder Kirstin, Kevin und Tom, der 2016 und 2017 mit den Pittsburgh Penguins den begehrten Stanley Cup in der nordamerikanischen Profiliga NHL gewann. "Das Wichtigste ist die Familie, sie ist in dieser schweren Zeit an meiner Seite", sagte Kühnhackl dem SID.

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Kühnhackl blieb im Gegensatz zu seinem Sohn in der Heimat, abgesehen von einem zweijährigen Abstecher in die Schweiz. Landshut war sein Verein, insgesamt 16 Jahre spielte er für die Niederbayern, drei Jahre lang führte er den Kölner EC Ende der siebziger Jahre in neue Höhen und zu den ersten beiden Meisterschaften (1977 und 1979). Auch mit dem EVL holte der "Lange" zweimal den Titel (1970 und 1983).

Auch international sorgte Erich Kühnhackl für Aufsehen. 1978 wurde er als erster deutscher Eishockeyspieler Topscorer bei einer Weltmeisterschaft. Dies war zwei Jahre nach dem sensationellen Gewinn der Bronzemedaille bei den Olympischen Spielen in Innsbruck.

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