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Olympia 2026 - Eiskunstlauf: Minerva-Fabienne Hase und Nikita Volodin lassen nach Olympia-Bronze Zukunft offen
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Publiziert 17/02/2026 um 14:06 GMT+1 Uhr
Die deutschen Eiskunstläufer Minerva-Fabienne Hase und Nikita Volodin haben ihre gemeinsame sportliche Zukunft nach dem Gewinn von Paarlauf-Bronze bei den Olympischen Winterspielen in Mailand offengelassen. "Wir werden die Saison beenden, den Sommer genießen, ein bisschen freimachen. Ich habe einen Bundeswehr-Lehrgang. Dann schauen wir, wie es weitergeht, wie lang und in welchem Rahmen."
Bittere Patzer kosten Hase/Volodin Gold: "Das reicht nicht"
Quelle: Eurosport
Als letzter großer Wettkampf steht die WM in Prag (24. bis 29. März) im Kalender. "Wir gucken erstmal und setzen uns nach der Saison ganz in Ruhe zusammen und entschieden, wie es weitergeht", sagte Hase am Dienstag in der "ARD": "Wir lassen uns da nicht festnageln. Wir entscheiden nach ein bisschen Abstand, wenn die Emotionen abgesackt sind, ganz nach Bauchgefühl."
In Mailand war das Top-Paar der Deutschen Eislauf-Union (DEU) acht Jahre nach dem Olympiasieg von Aljona Savchenko/Bruno Massot zu Bronze gelaufen.
Hase/Volodin, die nach dem Kurzprogramm in Führung gelegen hatten, rutschten nach einer nicht fehlerfreien Kür mit 219,09 Punkten noch hinter die überragenden japanischen Weltmeister Riku Miura/Ryuichi Kihara (231,24) und Anastasiia Metelkina/Luka Berulava aus Georgien (221,75).
Trotz des geplatzten Gold-Traums überwog bei Hase die Erleichterung, "dass es gereicht hat für eine Medaille."
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Wahre Größe: Hase verneigt sich vor Japans Gold-Paar
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Savchenko: "Meine Empfehlung ist klar: weiterlaufen!"
Die Farbe der Medaille sei egal: "Wir sind einfach sehr stolz, dass wir eine Medaille mit nach Hause nehmen dürfen bei unserem ersten gemeinsamen Olympischen Spielen nach drei Jahren zusammenlaufen. Ich glaube, das können nicht viele von sich behaupten."
Paarlauf-Olympiasiegerin Aljona Savchenko, die 2018 mit Bruno Massot in Pyeongchang Gold gewonnen hatte, riet Hase/Volodin zur Fortsetzung des gemeinsamen Weges. "Die beiden haben noch viele Jahre vor sich. Sie sind jung, gesund und haben großes Potenzial. Meine Empfehlung ist klar: weiterlaufen, weiterkämpfen, uns weiter begeistern und etwas Besonderes kreieren", sagte die sechsmalige Weltmeisterin im Interview mit "RTL".
Direkt nach der Kür oder nach Olympischen Spielen könne man so eine Entscheidung noch nicht treffen. "Man ist völlig fokussiert auf diesen Moment, da denkt man nicht schon an die nächsten Schritte", sagte Savchenko, die Bronze als "Gewinn" bezeichnete: "Es ist endlich eine Medaille – und das zählt. Klar will man Gold, vor allem wenn man als Favorit ins Rennen geht. Dann ist die Anspannung riesig, die Erwartungen sind größer, als man denkt. Aber es ist eine Medaille. Darauf können die beiden stolz sein und sich freuen."
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(SID)
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Enttäuschung nach Bronze? Hase: "Können sehr zufrieden sein"
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