Eiskunstlauf bei Olympia 2018: Paul Fentz enttäuscht im Teamwettbewerb

Eiskunstläufer Paul Fentz ist zum Auftakt des olympischen Team-Wettbewerbs in Gangneung deutlich unter seinen Möglichkeiten geblieben. Nach einem fehlerhaften Kurzprogramm nimmt der Berliner unter zehn Läufern nur den neunten Platz ein. "Nix war! Ich habe mich gut gefühlt und war im Kopf sicher. Ich hatte aber keinen Arsch in der Hose", sagte Fentz selbstkritisch.

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Dem 25-Jährigen missriet die Kombination aus vierfachem und dreifachem Toe-Loop, beim dreifachen Axel kam der Sportsoldat zu Fall. Mit 66,32 Punkten blieb der deutsche Meister deutlich unter seiner Saisonbestmarke von 77,64 Zählern.
Auch Udo Dönsdorf, Sportdirektor der Deutschen Eislauf-Union war nicht zufrieden: "Paul kann mehr. Aber unter Stress ist er leider nicht immer stabil."
Aber auch die absoluten Topläufer patzten reihenweise. Vor 10.000 Zuschauern übernahm Japan mit Shoma Uno, der seinen Landsmann, Olympiasieger Yuzuru Hanyu ersetzte, mit 103,25 Punkten die Führung. Rang zwei eroberte Israel durch Alexei Bychenko (88,49) vor Kanada mit Ex-Weltmeister Patrick Chen (81,66).
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