Bei den Olympischen Spielen in Peking war nach dem Teamwettbewerb, den das russische Team mit Valieva vor den USA gewann, ein positives Testergebnis der 15-Jährigen aus dem Dezember veröffentlicht worden. Es konnten offenbar drei Herzsubstanzen nachgewiesen werden.
Beim olympischen Einzelevent durfte Valieva nach einer Entscheidung Internationalen Sportgerichtshofs CAS dennoch an den Start gehen, nach offiziellen Angaben aus Schutzgründen aufgrund ihres noch sehr jungen Alters.
Nach einer deutlichen Führung im Kurzprogramm patzte die Russin jedoch in der Kür mehrfach und fiel auf den vierten Platz zurück. Auch der gefühllose Umgang ihrer Trainerin Eteri Tutberidze mit Valieva hatte dabei für Empörung gesorgt.
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Ein Einspruch des US-Teams beim CAS im Bezug auf das Ergebnis im Mannschaftswettbewerb war bereits während Olympia abgelehnt worden. Die Medaillen werden nicht vergeben, bis es eine Entscheidung zu Valieva gibt.
Rund fünf Wochen nach dem olympischen Drama kehrt die 15-Jährige am Wochenende in Russland beim Channel One Cup erstmals in einem Wettbewerb aufs Eis zurück. Russische Athleten und Athletinnen sind aufgrund des Einmarschs russischer Truppen in der Ukraine von allen internationalen Events, darunter auch die gerade laufende WM in Montpellier, ausgeschlossen.
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