Eurosport
Eiskunstlauf-WM: Nicole Schott nach starkem Kurzprogramm in den Top sechs - Kaori Sakamoto führt
Von
Publiziert 23/03/2022 um 16:15 GMT+1 Uhr
Mit dem besten Kurzprogramm ihrer Karriere ist Nicole Schott glänzend in die Eiskunstlauf-WM im französischen Montpellier gestartet. Die sechsmalige deutsche Meisterin blieb bei ihrem Argentinischen Tango ohne jeden Fehler und geht überraschend mit 67,77 Punkten als Sechste in das Kürfinale am Freitag (18:00 Uhr live im Free-TV bei Eurosport 1). Damit startet sie in der Kür in der letzten Gruppe.
"Das ist der Durchbruch!": Schott beeindruckt mit Kurzprogramm
Quelle: Eurosport
Bei den Olympischen Spielen in Peking mit Rang 17 unter ihren Erwartungen geblieben, präsentierte sich die Sportsoldatin aus Essen diesmal gelöst und konzentriert zugleich. Mit einem entspannten Lächeln fiel sie ihrem Trainer Michael Huth an Ende ihrer Kurzkür in die Arme.
"Ich musste mich nach Peking noch mal ziemlich zusammenreißen. Aber jetzt bin ich glücklich, das Programm lief wirklich gut", sagte Schott, die in den vergangenen Wochen mehrfach mit Magen-Darm-Problemen zu kämpfen hatte.
An der Spitze untermauerte Kaori Sakamoto ihre Ambitionen auf ihren ersten Weltmeistertitel. Die Olympia-Dritte aus Japan sammelte 80,32 Punkte. Der 21-Jährigen am nächsten kamen die Belgierin Loena Hendrickx (75,00) sowie US-Meisterin Mariah Bell (72,55).
Für Schott geht es in der Kür-Entscheidung auch um eine Top-Ten-Platzierung. Sollte ihr dies gelingen, wären bei den nächstjährigen Welttitelkämpfen im japanischen Saitama zwei Läuferinnen der Deutschen Eislauf-Union (DEU) startberechtigt.
/origin-imgresizer.eurosport.com/2022/03/23/3343152-68343308-2560-1440.jpg)
Saisonbestleistung im Kurzprogramm! Sakamoto legt Grundstein für WM-Gold
Quelle: Eurosport
Valieva und Shchberakova starten bei "Gegen-WM"
Das Führungstrio und auch Schott profitierten allerdings davon, dass die russischen Läuferinnen und Läufer wegen des Angriffskrieges in der Ukraine von den Welttitelkämpfen ausgeschlossen wurden.
Olympiasiegerin Anna Shcherbakova und die unter Dopingverdacht stehende Europameisterin Kamila Valieva, die in Peking in der Kür unter dem immensen Druck zerbrach und Vierte wurde, gehen stattdessen beim Channel One Cup, einer internen russischen Gegen-WM, in Saransk auf das Eis.
Das könnte Dich auch interessieren: Putin-Unterstützer Pluschenko in der Kritik: "Finde es krank, was er sagt"
(SID)
/origin-imgresizer.eurosport.com/2022/03/23/3343031-68340888-2560-1440.jpg)
Noch Luft nach oben: Mikutina verpasst bessere Platzierung im Kurzprogramm
Quelle: Eurosport
Ähnliche Themen
Werbung
Werbung