Eiskunstlauf-WM: Amber Glenn erlebt nächstes sportliches Drama - US-Amerikanerin patzt schwer in der Kür
Publiziert 28/03/2026 um 11:48 GMT+1 Uhr
Es sollte die große Wiedergutmachung nach der Enttäuschung bei den Olympischen Winterspielen in Mailand und Cortina d'Ampezzo werden. Doch Amber Glenn erlebte bei der Eiskunstlauf-Weltmeisterschaft in Prag das nächste Drama. Nach der verpatzten Kür fiel die US-Amerikanerin noch von Rang drei auf Platz sechs zurück - und war nach der nächsten verpassten Medaille bei einem Großereignis untröstlich.
Nächstes Glenn-Drama bei der WM
Quelle: Eurosport
Die erste große Schwierigkeit, den Dreifach-Axel, meisterte Glenn zu Beginn ihrer Kür noch ohne Probleme. Mit traumwandlerischer Sicherheit landete die 26-Jährige auf dem Eis und ließ das Publikum schon früh toben.
Dann aber folgte der Dreifach-Salchow - und Glenn zeigte erste Unsicherheiten. Als sei ein Schalter im Kopf umgelegt worden, verlor sie mehr und mehr das Selbstbewusstsein.
So kam es, wie es kommen musste: Der Dreifach-Rittberger misslang völlig, Glenn riss ihn bereits nach nur einer Drehung auf.
Der Medaillen-Traum war da bereits geplatzt und die US-Amerikanerin hatte ihre Konzentration nun völlig verloren. Auch beim Zweifach-Axel in der Kombination patzte sie, mit Mühe schleppte sie sich dem Ende ihrer Kür entgegen.
Sakamoto gewinnt Gold mit persönlicher Bestleistung
Nach der Schluss-Pose fiel Glenn noch auf dem Eis in sich zusammen, hatte bereits Tränen in den Augen. Völlig verunsichert verließ sie die Fläche und fiel kurz darauf ihrem Trainer in die Arme.
Nach Rang fünf bei den Olympischen Winterspielen - damals hatte sie im Kurzprogramm gepatzt und in der Kür noch eine Aufholjagd bis auf Rang fünf hingelegt - verpasste Glenn erneut eine Medaille bei einem Großereignis.
Gold ging hingegen an die Japanerin Kaori Sakamoto, die zum Ende ihrer Karriere noch einmal eine persönliche Bestleistung aufstellte.
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Quelle: Eurosport
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