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Eiskunstlauf-WM: Großer Ärger im Eistanz: Britisches Duo fühlt sich betrogen - Verband legt Einspruch ein
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Publiziert 30/03/2026 um 23:55 GMT+2 Uhr
Im Eiskunstlauf ist es erneut zu einer umstrittenen Wertung gekommen. Sechs Wochen nach dem Jury-Ärger bei den Olympischen Winterspielen geht der britische Eislaufverband gegen die Eistanz-Entscheidung bei der WM in Prag vor. Nach einem Punktabzug und dem daraus resultierenden vierten Platz für Lilah Fear und Lewis Gibson forderte der Verband "eine umfassende und unabhängige Überprüfung".
Eiskunstlauf-WM: Fear/Gibson fühlen sich im Eistanz um Medaille betrogen
Quelle: Eurosport
Dem britischen Eistanzpaar wurden beim Wettbewerb am Samstagabend zwei Punkte für ein vermeintlich illegales Element abgezogen.
Ohne die Strafe hätten Fear/Gibson das Podest erreicht. So aber landeten sie mit der Gesamtpunktzahl von 209,20 Zählern um die Winzigkeit von nur 0,22 Punkten hinter Emilea Zingas/Vadym Kolesnik (USA), die ihr Glück über Bronze kaum fassen konnten.
Am überlegenen Sieg der französischen Olympiasieger Laurence Fournier Beaudry/Guillaume Cizeron (230,81) vor dem kanadischen Paar Piper Gilles/Paul Poirier (211,52) änderte die Entscheidung nichts.
"Wir sind der Ansicht, dass dieser Punktabzug fehlerhaft war und die erbrachte Leistung auf dem Eis nicht korrekt widerspiegelt wird", schrieb der Verband in einer Stellungnahme und hofft damit offenbar auch in der Zukunft auf mehr Klarheit.
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"Das ist Kunst": Fournier-Beaudry und Cizeron holen Gold im Eistanz
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Olympia: Fournier Beaudry/Cizeron siegen trotz Patzer
"Wir haben vollstes Vertrauen, dass die ISU diesen Fall umfassend untersuchen wird und dass alle Ergebnisse zu sinnvollen Maßnahmen führen werden, um sicherzustellen, dass kein Athlet - unabhängig von seiner Nation oder seinem Status - jemals wieder auf diese Weise im Stich gelassen wird", zitiert der Verband Präsidentin Pam Aguss.
Schon bei Olympia war es zu einer umstrittenen Eistanz-Entscheidung gekommen. Das französische Duo Fournier Beaudry und Cizeron siegte knapp vor dem US-Duo Madison Chock/Evan Bates - trotz eines Patzers.
Ausgerechnet bei der französischen Preisrichterin Jézabel Dabouis gab es damals deutliche Abweichungen vom Jury-Durchschnitt. Die ISU verteidigte die Punktevergabe. Chock/Bates verzichteten nun auf eine WM-Teilnahme.
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(SID)
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Silber! Gilles/Poirier sichern sich WM-Medaille
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