Eiskunstlauf-WM: Einspruch des britischen Paares Lilah Fear ​und Lewis Gibson abgelehnt - ISU bestätigt Wertung

Die Eiskunstlauf-Weltverband ISU hat den Einspruch des britischen Eistanzpaares Lilah Fear und Lewis Gibson abgelehnt. Das Duo hatte durch einen Zwei-Punkte-Abzug als Viertplatzierte das WM-Podium verpasst und der britische Verband war gegen diese Entscheidung vorgegangen. Die Jury hatte die Punkte wegen einer "illegale Bewegung" im ersten Element in der Kür abgezogen, was das Duo Bronze kostete.

Eiskunstlauf-WM: Fear/Gibson fühlen sich im Eistanz um Medaille betrogen

Quelle: Eurosport

Ohne die Strafe hätten Fear/Gibson das Podest erreicht. So aber landeten sie mit der Gesamtpunktzahl von 209,20 Zählern um die Winzigkeit von nur 0,22 Punkten hinter Emilea Zingas/Vadym Kolesnik (USA), die ihr Glück über Bronze kaum fassen konnten.
"Als Tatsachenentscheidung ist der Abzug endgültig und kann nicht angefochten werden", hieß es in einem Statement der ISU. "Es gibt ein bewährtes Verfahren zur Überprüfung und Auswertung der Wertungen aus allen Wettkämpfen, wobei die Fairness gegenüber den Läufern auf dem Eis oberste Priorität hat."
Das ist sicherlich nicht die Antwort, die Fear und Gibson und ihr Verband erhofft hatten. Die Briten forderten eine "eine umfassende und unabhängige Überprüfung" und hielten den Punktabzug für unberechtigt.
Schon bei Olympia war es zu einer umstrittenen Eistanz-Entscheidung gekommen. Das französische Duo Fournier Beaudry und Cizeron siegte knapp vor dem US-Duo Madison Chock/Evan Bates - trotz eines Patzers.
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Quelle: Eurosport


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