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Ihle und Dufter beste Deutsche bei Eisschnelllauf-EM

Ihle und Dufter beste Deutsche bei Eisschnelllauf-EM
Von SID

13/01/2019 um 17:38Aktualisiert 13/01/2019 um 17:42

Die Sprinter Nico Ihle und Joel Dufter haben bei den für die deutschen Eisschnellläufer durchwachsenen Europameisterschaften in Klobenstein/Italien für die besten Ergebnisse gesorgt. Ihle sicherte sich nach je zwei Rennen über 500 m und 1000 m in der Gesamtwertung mit 141,335 Punkten den fünften Rang. Dufter belegte mit 141,905 Zählern Platz sieben.

Der Chemnitzer Ihle war am Samstag im zweiten 1000-m-Rennen in 1:09,45 Minuten die drittbeste Zeit des Tages gelaufen. Über 500 m hatte er sich im Vergleich zum Freitag auf der Freiluftbahn in Südtirol in 35,46 Sekunden um rund fünf Zehntelsekunden gesteigert.

Dufter patzte im zweiten Rennen über die Kurzdistanz (36,00), machte den schwachen Lauf mit einer starken 1000-m-Zeit (1:09,57) aber wett. Knapp einen Monat vor der Einzelstrecken-WM in Inzell war die EM für die besten deutschen Sprinter eine gelungene Standortbestimmung. Den Titel sicherte sich der niederländische Titelverteidiger Kai Verbij (139,085).

Gold für Österreicherin Herzog

Bei den Frauen kam Gabriele Hirschbichler (Inzell/157,585) bei 13 Starterinnen nicht über den elften Rang hinaus. Ihr bestes Einzelergebnis war ein achter Platz im zweiten 1000-m-Rennen (1:18,28). Gold ging an die Österreicherin Vanessa Herzog (151,445).

Bei der parallel ausgetragenen Allround-EM siegte die Niederländerin Antoinette de Jong, die nach Rennen über 500 m, 1500 m, 3000 m und 5000 m auf 162,918 Punkte kam. Roxanne Dufter (169,619) wurde Achte, Michelle Uhrig (128,702) hatte sich nicht für das Finale qualifiziert. Die fünfmalige Olympiasiegerin Claudia Pechstein (Berlin) hatte ihre Teilnahme aufgrund von Rückenbeschwerden abgesagt.

Im Vierkampf der Männer triumphierte der niederländische Eis-Superstar Sven Kramer (150,103) bereits zum zehnten Mal. Die deutschen Starter Lukas Mann (115,352) als Elfter und Felix Maly (115,575) auf Position zwölf hatten sich nicht für den abschließenden 10.000-m-Lauf der besten Acht qualifiziert.

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