Eisschnelllauf: Rückschlag für Nico Ihle bei Sprint-WM in Calgary

Eisschnellläufer Nico Ihle hat im Kampf um eine Medaille bei der Sprint-WM in Calgary/Kanada einen herben Rückschlag erlitten. Der Chemnitzer rutschte nach einem enttäuschenden zweiten 500-m-Rennen (35,03 Sekunden) vom zweiten auf den neunten Platz der Gesamtwertung ab. Im abschließenden 1000-m-Lauf steht Ihle nun unter Druck.

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Nico Ihle war am Samstag deutsche Rekorde über 500 Meter (34,37 Sekunden) und 1000 Meter (1:07,16 Minuten) gelaufen.
Zwei Wochen nach 500-m-Silber bei der Einzelstrecken-WM in Südkorea patzte Ihle am Sonntag bereits am Start und landete noch hinter dem zweiten deutschen Starter Joel Dufter, der sich im Vergleich zum Vortag (35,42) deutlich steigerte und in 35,00 Sekunden persönliche Bestzeit lief.
Als 21. des Klassements ist das Podium für Dufter aber außer Reichweite. Als Führender des Vierkampfs geht der Niederländer Kai Verbij in den Schlusslauf, die beste 500-m-Zeit lief sein Landsmann Ronald Mulder (34,08).
Beste Deutsche bei den Frauen ist nach drei von vier Rennen Gabriele Hirschbichler. Die 33-Jährige aus Inzell lief über 500 m in 38,31 Sekunden persönliche Bestzeit und liegt in der Gesamtwertung auf dem 15. Rang. Judith Dannhauer (38,57) ist 21., Roxanne Dufter (39,51) belegt nur den 24. Platz.
Auf Goldkurs befindet sich die Japanerin Nao Kodaira (36,80), die alle drei Läufe für sich entschied.
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