Doch nicht nur Kubica hatte mit den Bedingungen zu kämpfen. Auch Kopecky berichtete von einigen Fehlern: "Ich habe zwei Mal eine Seitenbegrenzung getroffen", gab der Tscheche allein in Bezug auf SS11 zu.
Weil SS12 wegen der schlechten Witterungsbedingungen ausfiel, verabschiedeten sich die Piloten bereits nach SS11 in die Nachtruhe.
Für Kubica kam die Absage der SS12 genau zur richtigen Zeit, denn nach seinem Überschlag konnte er SS11 nur noch in langsamer Fahrt beenden, verlor über vier Minuten und musste wegen Problemen am linken Vorderrad um den Verbleib in der Rally bangen. So aber kann der Pole auf einen Start am Samstag hoffen und die Aufholjagd vom achten Platz möglicherweise doch noch starten.
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Kubica ist im Nebel vorsichtig
Nach seinen drei Bestzeiten am Donnerstag hatte der ehemalige Formel-1-Pilot auch am Freitagmorgen zwei Prüfungen gewonnen und nach SS6 11,1 Sekunden vor Kopecky geführt. Doch während der Tscheche sein Tempo weiterfuhr, zollte Kubica dem dichten Nebel Tribut. "Es waren sehr schwierige Prüfungen und wir konnten teilweise überhaupt nichts sehen. Etwa 80 Prozent der Zeit bin ich nur in Richtung Ziel 'gecruist'", so Kubica nach SS8, auf der er 1:46 Minuten einbüßte und auf Platz sechs abrutschte.
Während Kopecky die Bestzeit auf SS7 fuhr, glänzte danach der Portugiese Bernardo Sousa (Ford Fiesta RRC) mit Platz eins auf SS8 und SS9. Erst auf SS10 drehte dann auch Kubica wieder auf und machte mit seiner sechsten Bestzeit Boden gut. Doch auf SS11 wollte er dann zu viel und überschlug sich.
Auch Wallenwein überschlägt sich
Die in der Meisterschaft führenden Kopecky und Craig Breen (Peugeot 207 S2000) hingegen fuhren zwar kaum Bestzeiten, pilotierten ihre Boliden aber souverän durch den Matsch und führen das Feld vor dem Schlusstag deutlich an. Breen liegt 13,1 Sekunden hinter Kopecky auf Platz zwei. "Es war richtiggehend schockierend, wie viel Matsch auf der Fahrbahn war", sagte der Ire später. "Man versucht einfach, irgendwie in der Mitte zu bleiben."
Es folgt das portugiesische Trio Bruno Magalhaes (Peugeot 207 S2000 / + 33,9 Sekunden), Ricardo Moura (Skoda Fabia S2000 / + 35,5) und Bernardo Sousa (Ford Fiesta RRC / + 36,1) vor den Franzosen Jérémi Ancian (Peugeot 207 S2000 / + 2:01,0 Minuten) und Jean Michel Raoux (Peugeot 207 S2000 / + 4:06,2) sowie Kubica (+ 5:10,4).
Der Deutsche Mark Wallenwein (Skoda Fabia S2000) rangiert mit 15:12,8 Minuten Rückstand auf Platz 19. Auch er überschlug sich auf SS10 und kämpfte im Anschluss mit einer nicht mehr geraden Lenkung.
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