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Alonso über Wert des Young-Driver-Tests: "Nicht sehr wichtig"
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Publiziert 15/12/2020 um 10:19 GMT+1 Uhr
Formel-1-Rückkehrer Fernando Alonso beharrt darauf, dass seine umstrittene Teilnahme am Young-Driver-Test in Abu Dhbai die Vorbereitung auf 2021 nicht maßgeblich begünstige. Bisher hatte er nur im Rahmen eines Filmtages die Gelegenheit, den aktuellen Renault R.S.20 zu fahren. Beim heutigen Young-Driver-Test bekommt er erneut die Chance und lernt zudem seine zukünftige Crew und Ingenieure kennen.
Fernando Alonso testet den Renault R.S.20
Fotocredit: Getty Images
Alonsos Teilnahme an dem Test ist umstritten, da dieser ursprünglich für junge Fahrer vorbehalten sein sollte. Die FIA erlaubte es aber auch erfahreneren Piloten, die 2020 kein Formel-1-Rennen bestritten haben, an dem Eintagestest teilzunehmen.
Der Spanier selbst spielt den Wert des Young-Driver-Tests für ihn persönlich herunter: "Ehrlich gesagt ist das nicht sehr wichtig", sagt er auf Nachfrage von "Motorsport-Total.com". "Ich weiß, dass es eine Menge Medienaufmerksamkeit dafür gab. Ich meine, jeder Kilometer ist wichtig, und er wird gerne angenommen."
"Aber ich fühle mich mehr oder weniger bereit nach den Tagen mit dem 2018er-Auto", betont Alonso. Mit ihm hat der 39-Jährige bereits einige Kilometer abgespult.
Trotzdem weiß er die Möglichkeit, vor allem das Team kennenzulernen, zu schätzen.
Schöner Test vs. Vorbereitung
"Dieser Test wird schön sein, denn es sind die Renningenieure und Mechaniker da, also lerne ich sie ein bisschen mehr kennen, denn der Test mit dem 2018er-Auto war mit einem jungen Team", sagt der 39-Jährige.
Aber was das Gefühl, das reine Fahren angeht, mache es "keinen Unterschied wie Tag und Nacht für meine Vorbereitung". Auch bezüglich seines Feedbacks, das er dem Team während des Tests geben wird, sieht der Spanier einen begrenzten Nutzen.
Young-Driver-Test in Abu Dhabi zum Eingrooven
"Ehrlich gesagt weiß ich nicht, was sie mit diesem Auto bis ins nächste Jahr hinein machen können, denn es geht eine Menge Abtrieb verloren und es gibt andere Reifen. Ich glaube also nicht, dass es irgendeinen Einfluss auf das nächste Jahr haben wird. Es geht mehr darum, dass ich mich mit den Jungs wohlfühle, mit der Sitzposition, etc.", mutmaßt Alonso.
Angesprochen auf seinen jüngsten Demorun im Renault R25 am vergangenen Wochenende in Abu Dhabi erklärt der Spanier, dass ihm das in seiner Vorbereitung nicht geholfen habe:
Neben Alonso nehmen am Young-Driver-Test diesen Dienstag auch die "Veteranen" Sebastien Buemi (Red Bull) und Robert Kubica (Alfa Romeo) teil.
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Quelle: Eurosport
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