Reutemann war schon im Juni zum wiederholten Male wegen Darmblutungen und Nierenbeschwerden ins Krankenhaus eingeliefert worden, sein Zustand hatte sich zuletzt rapide verschlechtert. Wegen der selben Beschwerden wurde er bereits im Mai in der Klinik behandelt.
Reutemann war von 1972 bis 1982 in der Formel 1 aktiv, saß für Brabham, Ferrari, Lotus und Williams im Cockpit. Zwölf Siege sammelte er in dieser Zeit, darunter die besonders prestigeträchtigen Erfolge auf der Nordschleife des Nürburgrings (1975) sowie in Monaco (1980).
1981 wurde Reutemann im Williams mit einem Punkt Rückstand auf den Brasilianer Nelson Piquet Vizeweltmeister. Dreimal schloss er zudem als WM-Dritter ab. Er ist bis heute der erfolgreichste Argentinier in der Königsklasse nach dem fünfmaligen Weltmeister Juan Manuel Fangio.
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Nach seiner sportlichen Karriere ging Reutemann in die Politik und wurde 1991 und 1999 für jeweils vier Jahre in seiner Heimatprovinz Santa Fe zum Gouverneur gewählt. Ab 2003 war er dort als Senator tätig, zweimal war er in der Folgezeit auch für das Amt des Staatspräsidenten im Gespräch.
(SID)
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