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Renault-Konzernchef begründet Fahrerwahl pro Fernando Alonso
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Publiziert 20/09/2020 um 14:33 GMT+2 Uhr
Wenn die Formel 1 in die Saison 2021 startet, dann wird sich in Enstone einiges ändern. Das Team wird in Zukunft nicht länger den Namen Renault tragen, sondern als Alpine an den Start gehen. Damit einhergehend werden sich zum Beispiel auch die Farben verändern, denn der Rennstall wird in Zukunft die Farben der französischen Nationalflagge tragen. Zudem kehrt Fernando Alonso zurück.
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Alpine wird mit Esteban Ocon und Rückkehrer Fernando Alonso an den Start gehen. Renault-Konzernchef Luca de Meo erklärte, warum Alonso der richtige Fahrer für diesen Neustart ist. "Ich komme aus Spanien. Daher weiß ich, wie attraktiv er in diesem Land ist", verriet er.
Alonsos Bekanntheit sei allerdings nicht nur auf Spanien beschränkt. "Er ist eine Marke für sich", erklärte de Meo und ergänzte abseits der Marketingebene: "Und er ist ein Racer, ein starker Fahrer. Ich denke, er ist sehr, sehr motiviert, zurück nach Hause zu kommen. Es ist ähnlich wie bei mir. Ich fing bei Renault an und kam nach vielen Jahrzehnten zurück."
Mit Alonso möchte der Rennstall an alte Erfolge anknüpfen. Denn de Meo stellte klar, dass es für ihn keine Option gewesen sei, das Formel-1-Engagement komplett zu beenden. "Natürlich gibt es diese Spannung, weil die Situation insgesamt dramatisch ist - besonders bei Renault", erklärte der 53-Jährige im Hinblick auf die Coronakrise in diesem Jahr.
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Formel 1: Renault entscheidet sich gegen Ausstieg
Daher wäre es für ihn leicht gewesen, einfach den Stecker zu ziehen und damit einen großen Kostenpunkt zu eliminieren. Er stellte allerdings klar: "Ich werde nicht der Kerl sein, der nach 43 Jahren in der Serie das Licht ausknipst." 1977 war Renault erstmals mit einem eigenen Team in die Formel 1 eingestiegen. Durchgehend war man seitdem zwar nicht in der Königsklasse.
Trotzdem habe de Meo sich gegen einen erneuten Ausstieg und dafür entschieden, mit der Umwandlung zu Alpine "eine neue Geschichte" zu schreiben. "Manchmal muss man die Zutaten, die man bereits hat, anders zusammenmischen. Und genau das ist der Fall. Das ist das Schöne an der Geschichte von Alpine", so der Renault-Konzernchef.
Dabei verriet de Meo, dass er in den vergangenen Monaten durchaus unter Druck stand. Es gebe in einem Unternehmen immer Leute, die gegen ein Engagement im Motorsport seien. Er ist sich daher der "Verantwortung" bewusst, "kein Geld aus dem Fenster zu werfen". Denn er weiß: "Andernfalls wäre es schwierig, [das Formel-1-Engagement] zu rechtfertigen."
Schließlich möchte der Konzern im besten Fall Geld mit der Formel 1 verdienen und keines verbrennen. Das geht in der Regel dann am besten, wenn man erfolgreich ist. Mit Fernando Alonso hofft man, den richtigen Fahrer zu haben, um seine sportlichen Ziele in den kommenden Jahren zu erreichen.
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