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Formel 1: London will eigenen Grand Prix ab 2026 – entlang der Themse mit 95.000 Zuschauern auf schwimmenden Tribünen
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Publiziert 14/03/2023 um 17:03 GMT+1 Uhr
Die Formel 1 könnte ab 2026 einen weiteren spektakulären Grand Prix erhalten: London plant bereits an einer völlig neuen Strecke entlang der Themse, vor bis zu 95.000 Zuschauern. Diese könnten auf 28 "schwimmenden Tribünen" Platz finden. Das berichtet die englische "Times". Auch Bürgermeister Sadiq Khan sicherte seine Unterstützung bereits zu. Pessimistisch stimmt nur ein Formel-1-Sprecher.
Das ExCel-Centre in London, an dem die Formel-1-Strecke entlang laufen könnte.
Fotocredit: Getty Images
Die Strecke würde komplett neu erbaut werden und erst entlang der Royal Albert und den Royal Victoria Docks an der Themse führen, dann vorbei am ExCel Centre. Dort fährt die Formel E bereits seit zwei Jahren. Die 5,9 Kilometer lange Strecke solle "maximale Überholmöglichkeiten" bieten, versprechen die Planer. Umgerechnet könnten die Kosten rund 285 Millionen Euro betragen.
Diese Pläne befinden sich allerdings noch im Anfangsstadium und müssen erst noch genehmigt werden. "Sobald wir die Planungsgenehmigung haben, können wir die Anlage innerhalb von 24 Monaten bauen. Ich denke, dass es im besten Fall möglich ist, den Grand Prix von London im August 2026 hier zu veranstalten", sagte Max Farrell von LDN Collective der "Times".
Dazu werden jedoch auch noch Investoren benötigt. Die Planer hätten einigen Investoren bereits ein Angebot unterbreitet, "das ihnen gefallen dürfte". Sie hätten Finanzmodelle erstellt, die Investoren eine Rendite versprechen würden. Ein wichtiger Teil sei auch, den Standort ganzjährig nutzbar zu machen – beispielsweise mit insgesamt 22 Bars, Restaurants und Hotels.
Die Förderer dieser Idee, DAR und LDN Collective, führten demnach bereits konkrete Gespräche für einen London Grand Prix mit F1-Eigentümer Liberty Media und der Greater London Authority, Eigentümer des Geländes.
Die Formel 1 selbst habe noch keinen offiziellen London-Wunsch
Farrell berichtete der "Times" zu diesen Gesprächen optimistisch: "Es gibt eine allgemeine Unterstützung für die Idee", sprach aber auch noch bestehende Hindernisse an: "Natürlich gibt es in Bezug auf die praktischen Aspekte und die Planung noch viel zu tun, aber wenn der politische Wille vorhanden ist, glauben wir, dass dies ein sehr glaubwürdiger und realisierbarer Vorschlag ist".
Pessimistisch dürfte nun stimmen, dass ein Sprecher der Formel 1 erklärte, dass diese keine Pläne habe, einen Grand Prix in London durchzuführen: "Wir haben eine langjährige Beziehung zu Silverstone".
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Quelle: SID
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