Theoretisch könnten Ferrari und McLaren also ihre Absicht wieder zurücknehmen.
Weitere Teams hatten sich im Tagesverlauf so geäußert, als würden sie ebenfalls einen Gang vor das Internationale Berufungsgericht des Automobil-Weltverbands in Betracht ziehen, zum Beispiel Renault, das mit seinen Protesten bei den Saisonrennen zwei, drei und vier überhaupt erst den Anstoß zur aktuellen Untersuchung gegen Racing Point gegeben hatte.
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Renault würde sich Berufungsantrag anschließen

Mittlerweile ist durchgesickert, dass sich der französische Rennstall wohl ebenfalls der Absicht eines Berufungsantrages anschließt - eine offizielle Bestätigung von Renault steht allerdings noch aus.
Das Berufungsgericht würde den Fall noch einmal komplett neu aufrollen.
Die FIA-Sportkommissare hatten bei Racing Point einen Verstoß gegen das Sportliche Reglement der Formel 1 festgestellt und eine Geldstrafe, einen Punktabzug sowie einige Verwarnungen ausgesprochen. Zumindest Renault stört sich an diesem Strafmaß, das in den Augen von Teamchef Cyril Abiteboul der Schwere des Vergehens nicht gerecht wird.
Die Urteilsbegründung war mit einem 14-seitigen Dokument vorgelegt worden, noch vor dem ersten Freien Training zum Jubiläums-Grand-Prix der Formel 1 in Silverstone.
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