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USA-GP: Max Verstappen boykottiert Interviews für Netflix-Doku "Drive to Survive"
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Publiziert 22/10/2021 um 11:40 GMT+2 Uhr
WM-Spitzenreiter Max Verstappen hat den Machern der Formel-1-Reihe "Drive to Survive" von Netflix eine bewusste Manipulation gewisser Aussagen vorgeworfen und erklärt, nicht länger für Interviews im Rahmen der Dreharbeiten zur Verfügung zu stehen. Aktuell wird während der laufenden WM-Saison 2021 die vierte Staffel gedreht, die voraussichtlich Anfang des kommenden Jahres erscheinen wird.
Max Verstappen - Red Bull
Fotocredit: Getty Images
Durch "Drive to Survive" erhofft sich die Formel 1 besonders im US-amerikanischen Markt eine Steigerung der Popularität. Und die Zahlen der ersten Staffeln belegen einen kommerziellen Erfolg.
Gleichzeitig mussten sich die Produzenten schon häufiger die Kritik gefallen lassen, gewisse Situationen zu überdramatisieren und Rivalitäten vorzugaukeln, die überhaupt nicht vorhanden sind. Bestes Beispiel war die Darstellung der beiden Kumpels Lando Norris und Carlos Sainz während der Saison 2020, als beide noch Teamkollegen bei McLaren waren.
Auch zwischen diesen beiden wurde eine Rivalität erzählt, die es nicht gab. Eine der größten Unterstützer der Zusammenarbeit mit Netflix ist McLaren-Geschäftsführer Zak Brown, seines Zeichens selbst US-Amerikaner. Gewisse Verfälschungen gehören für ihn zu solch einer Produktion dazu.
Max Verstappen sieht das hingegen ganz anders. "Ich verstehe, dass es getan werden muss, um die Popularität in Amerika zu steigern", sagte Verstappen der "Associated Press" mit Blick auf die generelle Produktion der Dokureihe, stellte aber klar: "Aus Fahrersicht mag ich es nicht, ein Teil davon zu sein."
Verstappen kritisiert: "Haben eine Rivalität erfunden, die nicht existiert"
Und ausgerechnet in der finalen Phase des Titelkampfes mit Lewis Hamilton wird sich Verstappen auch nicht mehr vor den Netflix-Kameras äußern. "Sie haben eine Rivalität erfunden, die nicht wirklich existiert", stellte der Red-Bull-Pilot klar.
Der 24-Jährige erklärte, dass gewisse Aussagen von ihm aus Interviews in einer früheren Phase der Saison auf Situationen gelegt worden seien, zu denen er sich gar nicht geäußert habe. Zudem kritisierte auch Verstappen, dass die Produzenten zu viel verfälschen würden.
"Daher habe ich mich entschieden, kein Teil mehr davon zu sein und seither keine Interviews mehr zu geben, denn dann können sie auch nichts mehr zeigen. Ich bin kein Freund des Dramas, ich will Fakten und Dinge, die wirklich passieren", stellte er klar.
Verstappen glaubt, dass in der neuen Staffel von "Drive to Survive" trotz seines Boykotts die Situation so ausgelegt wird, dass zwischen ihm und Hamilton eine intensive Rivalität bestünde. "Wir haben uns beim Spazierengehen mal angerempelt, das wird vermutlich auch drin sein", sagte er.
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Quelle: SID
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