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GP der USA - Max Verstappen trauert um seinen Förderer Dietrich Mateschitz: "Es ist wirklich hart"
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Publiziert 25/10/2022 um 17:12 GMT+2 Uhr
Das Formel-1-Wochenende in Austin wurde von der Todesmeldung um Dietrich Mateschitz erschüttert, die vor allem aber das Team von Red Bull tief erschütterte. Der Unternehmensgründer war am Samstag nach langer schwerer Krankheit im Alter von 78 Jahren verstorben. Max Verstappen gab noch am selben Tag kurz nach dem Qualifying zu: "Für uns war es ein schwieriger Einstieg ins Quaifying."
Max Verstappen
Fotocredit: Getty Images
"Und dann ist einem das Ergebnis auch egal. Es spielt keine Rolle, denn es geht mehr darum, was heute passiert ist und auch darum, was er für jeden im gesamten Team bedeutet hat", sagte der Weltmeister weiter.
Trotzdem hätte Verstappen zu Ehren von Mateschitz gerne die Pole geholt. "Leider haben wir es nicht ganz geschafft. Aber wir haben ja noch ein Rennen vor uns, und wir werden versuchen, ihn stolz zu machen", sagte er mit Blick auf das Rennen.
Den anschließenden Sieg widmete er dann dem verstorbenen Red-Bull-Gründer. "Es war genau ein Rennen, wie es Mateschitz geliebt hätte", hieß es aus dem Team, das zudem den Konstrukteurstitel perfekt machen konnte. Vor zwei Wochen in Suzuka hatte Verstappen bereits den Fahrertitel verteidigt.
Ein Erfolg, den Mateschitz noch miterlebte. "Was er für Red Bull, aber auch für den Sport und vor allem für mich bedeutet hat, was er für mich im Allgemeinen, für meine bisherige Karriere und generell für mein Leben getan hat, wissen Sie. Es ist wirklich hart", trauert der Weltmeister um seinen Förderer.
Verstappen: Wäre ohne ihn nicht hier
Max Verstappen: "Dietrich hat sich nie in den Vordergrund gedrängt. Die Kameras waren nicht seins. Ich bin ihm dankbar, dass er schon in einem so jungen Alter an mich geglaubt hat. Meinen letzten Besuch bei ihm am Wolfgangsee werde ich nie vergessen. Es war ein besonderer Tag, der jetzt, im Nachhinein, noch spezieller geworden ist."
"Ohne ihn würde ich heute nicht hier sitzen und hätte nicht den Erfolg, den ich habe. Also ja, es ist unglaublich hart für jeden im Team, und zum Glück konnte ich ihn vor ein paar Wochen noch sehen. So konnten wir ein wenig Zeit miteinander verbringen."
Mit Mateschitz verbindet der 25-Jährige viele besondere Erinnerungen. Er habe ihn immer als "sehr freundlich und fürsorglich" erlebt. "Und er mochte es nicht, im Vordergrund zu stehen. Er war immer da, aber er wollte nicht vor der Kamera stehen. Wenn man ihn persönlich kennenlernte, war er super nett."
Letztes Treffen "jetzt noch besonderer"
Abgesehen davon bleibe natürlich sein sportliches Erbe unvergessen: "Er war ein großer Rennfan, aber ich denke, das Engagement, das er für die Formel 1 gezeigt hat, und im Grunde zwei Formel-1-Teams zu haben, ist unglaublich. Und auch die Menge an jungen Talenten, die er in all den Jahren unterstützt hat."
Er selbst sei das beste Beispiel dafür. "Was mich betrifft, war es etwas ganz Besonderes zu sehen, wie er von klein auf an mich geglaubt hat und wie diese Beziehung Jahr für Jahr gewachsen ist", erzählt Verstappen. "Ja, ich werde mich für immer daran erinnern."
Oder auch an den letzten Besuch, den ich mit ihm hatte", ergänzt er. "Worüber wir gesprochen haben, und einfach die Zeit, die wir an diesem Tag verbracht haben, war für mich schon damals sehr, sehr besonders, aber jetzt ist es definitiv noch besonderer."
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