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Verstappen entschuldigt sich nach Crash für Beschimpfungen
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Publiziert 30/10/2020 um 11:04 GMT+1 Uhr
Max Verstappen hat sich für die Verwendung von diskriminierender Sprache unmittelbar nach seinem Trainingscrash mit Lance Stroll beim Grand Prix von Portugal in Portimão entschuldigt: "So etwas passiert im Eifer des Gefechts. Ich habe diese Worte nicht so gemeint", wird der Red-Bull-Pilot von der niederländischen Zeitung "De Telegraaf" zitiert.
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Verstappen hatte nach der Kollision mit Stroll am Boxenfunk getobt: "Ist dieser verdammte Kerl blind? Was zur Hölle stimmt nicht mit dem? Jesus! Was für ein behinderter Vollidiot [im englischen Original: "retard"]. Mein Auto ist beschädigt. Was für ein Mongo ["mongol"], ich schwöre es euch!"
Das wurde natürlich, wenn auch teilweise überpiepst, im internationalen TV-Signal ausgestrahlt - und sorgte in den sozialen Netzwerken für heftige Diskussionen. Vor allem, weil es Verstappen in den ersten TV-Interviews nach Trainingsende nicht für nötig hielt, sich zu entschuldigen. "Nicht mein Problem", wimmelte er eine entsprechende Frage ab.
Jetzt zeigt er sich einsichtig: "Ich war zu dem Zeitpunkt ein bisschen wütend und enttäuscht", sagt der 23-Jährige. "Wir leben heutzutage in einer Welt, in der alles ein bisschen übersensibel ist. Aber ich habe schon kurz nach dem Zwischenfall wieder ganz normal mit Lance geredet. Da ist nichts hängen geblieben."
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