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Romain Grosjean: Leclerc ging von Unfalltod des Kollegen aus
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Publiziert 05/12/2020 um 13:15 GMT+1 Uhr
Ferrari-Pilot Charles Leclerc glaubte unmittelbar nach dem schweren Unfall von Romain Grosjean beim Großen Preis Preis von Bahrain an den Tod des Franzosen. "Ich muss ehrlich sein, ich hatte nicht viel Hoffnung, als ich den Crash im Rückspiegel gesehen habe und ging vom Schlimmsten aus", sagte Leclerc der "BBC". "Ich habe auf dem Weg zurück sehr beunruhigt den Boxenfunk verfolgt."
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Grosjeans Bolide war bei dem Unfall in zwei Teile zerbrochen. Die vordere Hälfte ging in Flammen auf. Wie durch ein Wunder konnte sich der 34-Jährige selbst befreien und überstand das Unglück mit gemessen an den Umständen verhältnismäßig leichten Verletzungen und Verbrennungen.
"Leider gab es keine Neuigkeiten, bis ich wieder an der Box war und aus dem Auto ausgestiegen bin. Da habe ich erfahren, dass er entkommen ist. Ich konnte es nicht glauben", so Leclerc. Die Zeit bis dahin habe sich "wie Stunden angefühlt".
Anschließend habe er versucht, die Sache auszublenden, sagte der Monegasse. "Ich habe versucht, nicht mehr an den Unfall zu denken, vor allem, weil ich wusste, dass Romain aus dem Auto gekommen ist und es ihm gut genug ging, dass er eigenständig zum Krankenwagen gehen konnte."
Leclercs Teamkollege Sebastian Vettel besuchte Grosjean im Krankenhaus. "Es war schön zu sehen, dass es ihm so kurz nach dem Unfall gut ging und er auch bei guter Laune war", wird Vettel bei "Sport 1" zitiert. "Wir waren alle erleichtert zu sehen, dass er erstens mal rauskam. Im ersten Moment habe ich gar nicht verstanden, was überhaupt passiert ist."
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Bewegende Worte: Grosjean schildert Gedanken in der Flammenhölle
Quelle: SID
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