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Formel 1 - Untersuchungsbericht zum WM-Finale in Abu Dhabi veröffentlicht: Lewis Hamilton lässt FIA-Bericht kalt
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Publiziert 23/03/2022 um 10:02 GMT+1 Uhr
Die FIA hat ihren mit Spannung erwarteten Untersuchungsbericht zum kontroversen WM-Finale 2021 in Abu Dhabi vorgelegt. Für die Transparenz, dass das komplette Ergebnis veröffentlicht wurde, gab's Lob aus dem Formel-1-Paddock. Entscheidend neue Erkenntnisse sind in dem Bericht letztendlich aber nicht enthalten. Lewis Hamilton ließ die Veröffentlichung jedoch kalt.
Lewis Hamilton
Fotocredit: Getty Images
Hamilton, der Hauptbetroffene des Untersuchungsgegenstands, hatte den Bericht noch nicht studiert, als er am Samstagabend darauf angesprochen wurde: "Ich habe nur gesehen, dass es ihn gibt, aber ich habe ihn noch nicht gelesen. Ich habe mich darauf konzentriert, meinen Job zu machen."
Der Mercedes-Fahrer wurde von Journalisten darüber aufgeklärt, dass "menschliches Versagen" als einer der Gründe dafür identifiziert wurde, dass das Rennen so abgelaufen ist, wie es eben abgelaufen ist. Und dass seitens der FIA keine explizite Entschuldigung bei ihm zu Papier gebracht wurde.
Das störte Hamilton nicht: "Ich habe keine Entschuldigung erwartet. Das ist auch nichts, woran ich mich aufhänge", sagte er. "Wir wissen, dass die Dinge eben so sind, und das war eher unwahrscheinlich. Aber zumindest haben wir Transparenz erreicht und das Eingeständnis, dass menschliches Versagen eine Rolle gespielt hat. Das ist ein positiver Schritt."
"Wir können das Rad der Zeit nicht zurückdrehen und die Vergangenheit ändern", erklärte der Mercedes-Fahrer. "Also konzentriere ich mich auf das, was ich selbst in der Hand habe. Nämlich die Zukunft zu gestalten, mit meinem Team zu arbeiten, unser Auto ins richtige Fenster zu bekommen. Damit haben wir genug zu tun."
Vom neuen FIA-Rennleiter Niels Wittich, der in Bahrain sein Debüt gegeben hat, habe Hamilton noch kein klares Bild: "Der beste Rennleiter, den ich je hatte, war Charlie (Whiting; Anm. d. Red.). Wir vermissen ihn. Aber wir heißen den neuen Rennleiter willkommen, und auf den ersten Blick wirkt er sehr geradlinig und vernünftig."
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Quelle: SNTV
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