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Formel 1 - Mercedes Boss Toto Wolff verrät: So wollte ich Hamilton wieder aufbauen
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Publiziert 23/12/2021 um 20:12 GMT+1 Uhr
Mercedes-Teamchef Toto Wolff hat verraten, wie er Rekordweltmeister Lewis Hamilton nach dem dramatischen WM-Finale der Formel 1 in Abu Dhabi wieder aufbauen wollte. Der 49-Jährige habe Hamilton vor dessen Ritterschlag durch Prinz Charles gesagt, dass er versuchen soll, diese positiven Momente mitzunehmen. Gleichzeitig sei dies eine "unglaubliche Anerkennung seiner Lebensleistung."
Toto Wolff (l.) und Lewis Hamilton - Mercedes
Fotocredit: Getty Images
"Wir schwanken alle in den Emotionen, und Lewis [Hamilton] am allermeisten", sagte Mercedes-Teamchef Toto Wolff. So drückte er sich in der Pressekonferenz aus, nachdem der Formel-1-Rennstall erklärt hatte, die Berufung gegen das Finalrennen in Abu Dhabi nicht aufrechtzuerhalten.
Wolff wirbt um Verständnis für Hamilton, der beim Formel-1-Finale eine "unglaubliche Leistung" vollbracht und "bis zur letzten Runde die Weltmeisterschaft gewonnen" habe.
"Und dann wird dir von einer Sekunde (auf die andere; Anm. d. Red.) alles genommen. Da fällst du natürlich vom Glauben [ab], weil nicht nachvollziehbar ist, was eigentlich gerade passiert ist", erklärte Wolff.
Anschließend habe Mercedes alle (sport-) rechtlichen Schritte wie Proteste und die angestrebte Berufung stets mit Hamilton abgesprochen. Es habe einen "ständigen Austausch" gegeben, betonte Wolff. "Lewis war also auch mit mir und allen anderen Beteiligten im Büro, und wir waren auch in diesen letzten Tagen ständig in Kontakt."
Wolff: Ritterschlag Würdigung der Lebensleistung von Hamilton
Auch da habe sich gezeigt, wie "hin- und hergerissen" Hamilton sei, zumal unmittelbar nach dem Grand Prix in Abu Dhabi und vor dem Ritterschlag durch Prinz Charles nur wenige Tage später. Letzteres sei eine "unglaubliche Anerkennung seiner Lebensleistung", so Wolff.
"Was ich ihm davor gesagt habe, war, dass er diese paar Stunden, in denen seinem bisherigen Lebenswerk und seiner Leistung gehuldigt wird, dass er versuchen soll, diese positiven Momente mitzunehmen. Ich denke, das hat er gemacht. Man hat das auch gesehen, wie ehrenvoll das war für ihn."
Der schon lange im Voraus angesetzte Termin für den Ritterschlag entfiel auf den Mittwoch nach Abu Dhabi und damit noch in den Zeitraum, in dem Mercedes über die Fortführung der Berufung entscheiden musste. Wolff: "Am Nachmittag waren wir wieder in Videocalls, um zu entscheiden, was wir machen." Tags darauf verkündete Mercedes den Beschluss.
Hamilton selbst hat sich seit Abu Dhabi aber praktisch nicht öffentlich geäußert. Auch das ist laut Wolff nicht weiter verwunderlich: "Das Schweigen ist natürlich da, weil ihm einfach auch die Worte fehlen."
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Quelle: Eurosport
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