GP Abu Dhabi: Max Verstappen hat in Chaos-Training das Nachsehen - Ferrari-Star Charles Leclerc mit Bestzeit

Max Verstappen ist im Chaos-Training von Abu Dhabi nur auf Platz drei gefahren. Vor dem letzten Rennen der Formel-1-Saison (Sonntag, 14:00 Uhr) drehte stattdessen Ferrari-Pilot Charles Leclerc in 1:24,809 Minuten die schnellste Runde. Verstappen reihte sich auf dem Yas Marina Circuit als Dritter (+0,173 Sekunden) in seinem Red Bull zudem noch hinter Lando Norris (+0,043/McLaren) ein.

Max Verstappen - Red Bull

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Max Verstappen drängelte in der Boxengasse und meckerte am Funk: Der Weltmeister war vom Chaostraining in Abu Dhabi alles andere als begeistert.
Der Dominator des Jahres konnte am Freitag auf dem hell erleuchteten Yas Marina Circuit vor dem letzten Rennen der Formel-1-Saison (Sonntag, 14:00 Uhr live im Ticker) kaum fahren und musste sich am Ende mit Platz drei begnügen.
Stattdessen drehte Ferrari-Pilot Charles Leclerc in 1:24,809 Minuten die schnellste Runde, auf dem 5,281 km langen Kurs reihte sich Verstappen (+0,173 Sekunden) in seinem Red Bull zudem noch hinter Lando Norris (+0,043/McLaren) ein.
Verstappen und Co. hatten wegen zwei Unterbrechungen kaum Zeit zum Fahren, der Niederländer wirkte deshalb ziemlich genervt. Zudem waren im ersten freien Training noch zahlreiche Rookies im Einsatz, auch der alte und neue Weltmeister pausierte. Von zwei Stunden möglicher Fahrzeit blieben für Verstappen so am Ende nur 26 Minuten übrig, damit hat er nur noch das letzte Training um sich auf das Qualifying und das Rennen vorzubereiten.

Verstappen meckert - Sainz crasht

"Die sollen sich bewegen. Die fahren alle langsam und ich will raus, weil wir alle nur beschränkt Zeit haben. Und sie fahren einfach in der Mitte herum. Dann versuche ich zu überholen, und sie drücken mich in die Wand", sagte Verstappen über den Stau an der Boxenausfahrt. Und auch mit seinem Auto war er unzufrieden: "Wir haben nicht erwartet, so weit weg zu sein. Das hinterlässt ein bisschen ein Fragezeichen."
Nach seinem unverschuldeten Gully-Unfall von Las Vegas crashte erst Carlos Sainz erneut. Der Spanier setzte mit seinem offenbar aggressiv abgestimmten Ferrari auf einer Bodenwelle auf, dadurch verlor er die Kontrolle - und schlug in der Streckenbegrenzung ein.
Unmittelbar nachdem es nach 27 Minuten Pause wieder losgehen konnte, beschädigte Nico Hülkenberg das Heck seines Haas. Das kostete noch einmal sieben Minuten - und wichtige Daten bei der Abstimmung der Autos.

Verstappen kann Vettel in ewiger Bestenliste Vettel überholen

Für Verstappen soll Abu Dhabi zur Krönung einer Traumsaison werden. 18 der bisher 21 Rennen hat er schon gewonnen, natürlich gilt er auch beim Finale als Favorit - zumal er schon die letzten drei Jahre auf dem Yas Marina Circuit gewonnen hat. Seine Siegesserie soll keine Ende nehmen. "Sie wird natürlich irgendwann enden, aber hoffentlich nicht zu bald", sagte Verstappen.
Dass er in der Wüste seinen 54. Grand Prix in der Königsklasse einfahren und damit Sebastian Vettel in der ewigen Bestenliste überholen könnte, sei "natürlich verrückt, das ist eine unglaubliche Zahl und es wäre toll, wenn das klappt", sagte Verstappen.
Wenn es nicht jetzt gelingen sollte, dann vermutlich im nächsten Jahr. Auch nach seinem dritten WM-Titel in Serie ist der Red-Bull-Pilot hungrig auf mehr und "sehr konzentriert auf das, was vor mir liegt", so Verstappen: "Hoffentlich haben wir auch nächstes Jahr wieder ein konkurrenzfähiges Auto und können diesen Schwung fortsetzen und mehr Rennen gewinnen."
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Sebastian Vettel (l.) und Max Verstappen in gemeinsamen Formel-1-Tagen

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Kampf um Platz zwei in Fahrer- und Konstrukteurswertung

Verstappen vor Sergio Pérez vor Lewis Hamilton - die ersten drei Plätze in der WM-Wertung sind längst vergeben. Auch Red Bull steht als Titelverteidiger bei den Konstrukteuren fest. Dahinter geht es für Mercedes und Ferrari aber noch um Platz zwei - und damit auch um rund zehn Millionen Dollar an Prämien vom Weltverband FIA.
"Wir liegen nur noch vier Punkte hinter Mercedes, klar wollen wir uns diesen Platz erobern", sagte Leclerc. Die Formkurve spricht womöglich für die Scuderia. "Wir haben derzeit einen guten Lauf", meint Leclerc, aber "Fakt ist - es muss bei uns alles passen, wenn wir Mercedes quasi kurz vor der Ziellinie noch abfangen wollen. Da wird wirklich alles passen müssen."
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(SID)
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Hamilton und Russell machen WM-Ansage für 2024

Quelle: Perform

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