GP von Australien: Sebastian Vettel schiebt Frust nach Crash in Melbourne - "Schlimmer kann es nicht werden"

Für Sebastian Vettel im Aston Martin hat ein völliges misslungenes Rennwochenende beim Großen Preis von Australien in Melbourne ein schlechtes Ende gefunden. Der Heppenheimer krachte in der 24. Runde ausgangs Kurve vier in die Leitplanke. Sein Team vermeldete anschließend, dass es dem 34-Jährigen gut gehe. Vettel wurde dennoch zur Untersuchung ins Medical Center gebracht.

Sebastian Vettel in Melbourne

Fotocredit: Getty Images

Anschließend konnte er allerdings ins Fahrerlager zurückkehren und hatte keine sichtlichen Beeinschränkungen.
Bereits das 1. und das 3. Freie Training konnte der viermalige Weltmeister nicht wie geplant beenden. Im ersten musste er seinen Boliden mit einem Motorschaden abstellen, kassierte anschließend noch eine Geldstrafe, weil er ohne Begleitung eines Marshalls mit einem Scooter über die Strecke in Melbourne fuhr. Im 3. Freien Training flog er von der Strecke ab. Der Rennstall vermeldete Totalschaden.
Erst in den letzten Minuten des Q1, und nur, weil es zu Verzögerungen kam, konnte Vettel überhaupt im Qualifying starten. Mehr als Rang 17 in der Startaufstellung sprang für ihn nicht dabei heraus.
"Vielleicht habe ich etwas zu hart gepusht", gestand Vettel nach seinem Crash im Renen. Er habe einfach versucht, alles herauszuquetschen. "Es war natürlich hart", blickte er auf sein Comeback-Wochenende zurück, hat aber eine Hoffnung: "Aber ich bin mir sicher, dass es besser wird. Schlimmer kann es nicht werden."
Der Deutsche bleibt damit in der Saison 2022 weiter ohne WM-Punkte. Auf die ersten beiden Rennen musste er aufgrund einer Coronainfektion verzichten.
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Quelle: Perform

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