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GP Australien: Chaos-Rennen "abseits jeglicher Vernunft" sorgt für massive Kritik - Pressestimmen
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Publiziert 03/04/2023 um 13:06 GMT+2 Uhr
"Abseits jeglicher Vernunft": Der Chaos-GP in Australien sorgt weiter für massive Kritik - die internationalen Pressestimmen sind voller harter Worte angesichts der wilden Schlussphase des Rennens. "Die Piloten revoltieren gegen die Formel 1 des Chaos. Drei rote Flaggen bei einem einzigen Grand Prix sind etwas Unerhörtes", schrieb etwa die italienische "La Stampa".
Chaos und Restarts sorgen für Wirbel beim GP Australien in Melbourne 2023
Fotocredit: Getty Images
Am Ende feierte zwar mit Max Verstappen der Favorit und Titelverteidiger den Sieg vor Rekordweltmeister Lewis Hamilton im Mercedes, Rang drei ging zum dritten Mal im dritten Saisonrennen an Ex-Champion Fernando Alonso im Aston Martin.
Doch die Unfälle, roten Flaggen und Neustarts sorgten für jede Menge Diskussionen und Kritik - hier die Meinungen der internationalen Presse zum Rennen im Albert Park.
Pressestimmen zum GP Australien in Melbourne
AUSTRALIEN
The Herald Sun: "An einem Wochenende voller Unfälle, Kontroversen und Brände machten die Fahrer ihrer Wut über rote Flaggen Luft. Doch in all dem Drama ging die Tatsache unter, dass sich einige von ihnen auf der Strecke nicht sicher fühlten."
ENGLAND
The Sun: "Max Drama! Max Verstappen gewann einen chaotischen und umstrittenen Großen Preis von Australien, der weitere Fragen aufwirft über die Fähigkeit der FIA, Formel-1-Rennen zu leiten."
Guardian: "Verstappen gewann in Melbourne mit einer dominanten Vorstellung, aber erst nach drei Unterbrechungen mit roter Flagge, Chaos und Verwirrung und dem Ende des Rennens hinter dem Safety Car. Er bildete anschließend die Spitze der Kritik der Fahrer an den Entscheidungen."
NIEDERLANDE
AD: "Chaos und Sensation beim Großen Preis von Australien. Drei Neustarts, ein Safety Car und acht Ausfälle stellten das Rennen in Melbourne vom Start weg komplett auf den Kopf - doch am Ende gewann Max Verstappen zum ersten Mal auf dem Albert Park Grand Prix Circuit."
ITALIEN
Corriere della Sera: "Die Piloten revoltieren gegen die Formel 1 des Chaos. Drei rote Flaggen bei einem einzigen Grand Prix sind etwas Unerhörtes. Abseits jeglicher Vernunft hat Niels Wittich die roten Flaggen missbraucht. Verstappen, Hamilton und Alonso retten einen Sport, der immer mehr auf gefährliche Weise in Richtung Showbusiness segelt."
La Repubblica: "Känguru-Rennen in Australien voller Unterbrechungen, Chaos und Polemik. Am Ende siegt Verstappen dank seiner Kaltblütigkeit. Der Deutsche Niels Wittich verursacht die gefährlichsten Situationen, einige davon sind für die Piloten und die Zuschauer unbegreiflich."
La Stampa: "Beim Großen Preis in Australien passiert alles Erdenkliche: Unfälle, drei rote Flaggen, vier Starts und Proteste. Nur das Ergebnis liegt im Durchschnitt: Verstappen siegt zum zweiten Mal in diesem Jahr und Ferrari stürzt immer tiefer in die Krise."
Gazzetta dello Sport: "Verstappen inszeniert einen Monolog in einem verrückten Rennen. Max, einst halsbrecherischer Pilot, ist jetzt ein Roboter, der sich von Unfällen fernhält. Wer kann ihn und Red Bull noch besiegen?"
Corriere dello Sport: "Ferrari verliert die Nerven. Leclerc zerstört sein Rennen in der ersten Runde. Null Punkte für Ferrari, kein Podium nach drei Rennen: Kein positives Resultat für den neuen Ferrari-Boss Vasseur."
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(SID)
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