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GP von Australien: Siegt Max Verstappen zum dritten Mal in Folge? Die wichtigsten Fragen zum Rennen in Melbourne
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Publiziert 21/03/2024 um 14:28 GMT+1 Uhr
In Australien steht der dritte Grandprix des Jahres an. Auf dem Albert Park Circuit in Melbourne hat Weltmeister Max Verstappen die Chance, den dritten Sieg in Serie einzufahren. Sportlich läuft es rund bei Red Bull, auch wenn außerhalb der Rennstrecke die Affäre um Teamchef Christian Horner hohe Wellen schlägt. Die wichtigsten Fragen und Antworten zum GP von Australien hat der SID gesammelt.
Max Verstappen
Fotocredit: Getty Images
Bereits seit 1996 findet der Große Preis von Australien in Melbourne statt. Die meisten Siege in "Down Under" konnte Michael Schumacher einfahren - viermal gewann er in den GP in Australien.
Die meisten Pole-Positionen sicherte sich Lewis Hamilton. Der Engländer fährt seine letzte Saison für Mercedes.
Dabei sind alle Augen auf den Weltmeister gerichtet: Hält Max Verstappen dem Druck auch in Melbourne stand? Der Niederländer kann in Australien das dritte Rennen in dieser Saison gewinnen.
Alllerdings steigt abseits der Rennstrecke der Druck auf Red-Bull-Teamchef Horner. Die wichtigsten Fragen und Antworten zum Rennen.
Früh-Aufsteher aufgepasst: Was steht an?
Die weiteste Reise des Formel-1-Jahres, der dritte Grand Prix der Saison in Australien. Fans in Deutschland müssen früh aufstehen, das Rennen in Melbourne am Sonntag (bei "Sky") beginnt um 5:00 Uhr MEZ.
Verstappen ist der Favorit: Wer gewinnt?
Alles andere als ein Sieg von Weltmeister Max Verstappen wäre fast schon eine Sensation. Der Red-Bull-Pilot gewann die ersten beiden Rennen des Jahres in Bahrain und Saudi-Arabien souverän - und steht saisonübergreifend bereits bei neun Erfolgen in Folge.
Gewinnt er auch im Albert Park, egalisiert er seinen eigenen Formel-1-Rekord aus dem Vorjahr, als er zwischen Miami und Monza zehnmal nacheinander ganz oben auf dem Treppchen stand.
Horner-Affäre: Warum sollte man trotzdem genau hinschauen?
Nach dem Double-Header zum Start gab es eine Verschnaufpause von eineinhalb Wochen, doch in der Causa Christian Horner dürfte weiter keine Ruhe einkehren. Wie die "BBC" vor wenigen Tagen berichtete, ist die ehemalige Mitarbeiterin des Rennstalls nach ihren bislang folgenlosen Vorwürfen gegen den Red-Bull-Teamchef wegen "unangemessenen Verhaltens" nun in zweierlei Hinsicht aktiv geworden:
Neben einer Beschwerde beim Weltverband FIA soll die Frau, die seit Anfang März bei Red Bull Racing freigestellt ist, beim Konzern eine erneute Prüfung der ursprünglichen Entscheidung einfordern.
Red Bull: Wie hoch ist der Druck auf Horner?
Immens, auch wenn der Brite (noch) die Rückendeckung des thailändischen Red-Bull-Mehrheitseigners (51 Prozent) genießt. Nicht aber die des Verstappen-Clans um Max und seinen meinungsstarken Vater Jos. Die Verstappens stehen klar auf der Seite von Red-Bull-Berater Helmut Marko, dem in Saudi-Arabien von Red-Bull-Geschäftsführer Oliver Mintzlaff das Vertrauen ausgesprochen wurde.
Brisant: Verstappens Vertrag bis Ende 2028 soll eine Klausel beinhalten, laut der er bei einem Abgang seines Förderers Marko das Team verlassen darf. Dies schürt Gerüchte. Verstappen erklärte hierzu am Donnerstag: "Mit dem bestehenden Vertrag ist es meine Absicht, bis zum Ende hier zu bleiben. Ich habe mich bei Red Bull immer wohl gefühlt, weil es für mich wie eine zweite Familie ist, das ist gut."
Chefdesigner Adrian Newey, eine weitere Schlüsselfigur für die Dominanz von Red Bull, soll zunehmend genervt und offen für Angebote anderer Teams sein.
Kann Carlos Sainz wieder für Ferrari fahren?
Knapp zwei Wochen nach seiner Blinddarm-Operation sieht es ganz danach aus. Er sei "bereit", sagte der Spanier am Donnerstag. Er sei aber "nicht dumm" erklärte Sainz und gelobte, auf seinen Körper zu hören: "Wenn ich mich morgen nicht gut fühle, werde ich der erste sein, der die Hand hebt und sagt, dass ich noch zwei Wochen bis zum nächsten Rennen brauche."
Am Freitag soll auch ein weiterer Check durch FIA-Ärzte erfolgen. Als Ersatz stünde wohl wieder Oliver Bearman bereit, der 18-jährige Brite hatte Sainz in Saudi-Arabien als Siebter stark vertreten.
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(SID)
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Horner schwärmt von Red Bull: "Haben eine sehr starke Kultur"
Quelle: Eurosport
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