GP von Australien - Lewis Hamilton hadert vor erstem Rennen mit Ferrari: "Ich weiß nicht, wo der Nass-Schalter ist"
Publiziert 15/03/2025 um 19:54 GMT+1 Uhr
Lewis Hamilton steht in Melbourne vor seinem ersten Rennen für Ferrari. Im Qualifying reichte es für den siebenmaligen Weltmeister nach starken Eindrücken im Training nur zu einem achten Rang. Und auch die Wettervorhersage für Sonntag bereitet Hamilton Kopfzerbrechen: Regen ist angekündigt. "Ich bin das Auto noch nie im Nassen gefahren", sorgte sich der Brite vor dem Großen Preis von Australien.
Hamilton heiß auf Ferrari-Start: "Ich liebe den Rennsport"
Quelle: Perform
Etwas ratlos fügte Hamilton nach dem ersten Qualifiying in Rot an: "Ich weiß nicht einmal, wo der Nass-Schalter ist. Ich weiß nicht, welche Knöpfe ich zu betätigen habe, das wird also neu sein." Zudem würde man bei Ferrari Brembo-Bremsen verwenden. Diese habe er "nicht mehr benutzt habe, seit ich viel jünger war".
Er wisse auch nicht, welche Einstellungen er am Auto vornehmen müsse, sollte es im Rennen (5:00 Uhr im Liveticker) regnen. "Es ist alles anders", so der 40-Jährige, der eigentlich ein Fan von nassen Bedingungen ist.
"Nässe war schon oft etwas, das ich wirklich genossen habe. Da ich in Großbritannien aufgewachsen bin, war das für mich meine Komfortzone." Doch nach zwölf Jahren bei Mercedes muss sich Hamilton nun umstellen.
"Das erste Mal im Nassen wird für mich eine unangenehme Situation sein. Es wird ein ziemlicher Schock für mich sein, wenn ich da draußen bin", so der Ferrari-Star. Er werde "aus dem Bauch heraus lernen und alles geben".
Hamilton hofft auf weitere Verbesserungen
Eine kleine Hoffnung hat Hamilton angesichts der enttäuschenden Platzierung im Qualifying aber auch: "Wenn man sich als Achter qualifiziert, hofft man, dass es nass ist, aber ich habe drei Runden Zeit, um das Auto im Nassen zu lernen, und dann muss ich rausgehen und Rennen fahren."
Er habe sich jedoch "von Runde zu Runde verbessert, von Session zu Session. Es war eine große Lernkurve an diesem Wochenende. Das Auto fühlte sich ganz anders an als das, was ich bisher hier erlebt habe."
"Ich dachte, ich wäre schon weiter, als ich es dann war", so Hamilton. Nun wisse er: "Ich habe noch einen langen Weg vor mir. Ich weiß im Moment nicht, welches Werkzeug ich benutzen soll, also verlasse ich mich erstmal stark auf meine Ingenieure."
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