Striezel Stuck zollt Mick Schumacher nach dessen F1-Debüt Respekt: "Er hat es nicht einfach"

Mick Schumacher hat in Sakhir ein gelungenes Formel-1-Debüt für den US-Rennstall Haas gefeiert. Ex-Formel-1-Fahrer Hans-Joachim Stuck zollte dem 22-Jährigen Respekt. "Mick hat es nicht einfach. Wenn er nach Hause kommt und da liegt sein schwerkranker Vater nebenan – das fährt ja immer in Gedanken mit", erklärte Stück exklusiv bei Eurosport.de.

Mick Schumacher feierte in Bahrain sein F1-Debüt

Fotocredit: Imago

Der zweimalige Sieger des 24-Stunden-Rennens von Le Mans fügte an: "Dafür ist er unheimlich gut unterwegs und präsentiert sich toll in der Öffentlichkeit. Das kann man gar nicht hoch genug einschätzen, was der junge Mann da macht."
Insbesondere den Performance-Unterschied zu Nikita Mazepin hob Stuck hervor.
"Mick Schumacher hat seinen Teamkollegen voll im Griff gehabt, das war schon sehr gut. Das ist immer der wichtigste Mann, den man schlagen muss, wenn man nicht ganz vorne mitfährt", sagte der 70-Jährige.
Schumacher wurde im unterlegenen Haas am Ende als 16. - mit einer Runde Rückstand. Mazepin schied dagegen schon in der ersten Runde nach einem selbst verschuldeten Unfall aus.

Schumacher klar stärker als Mazepin

Im Qualifying nahm der Deutsche dem Russen satte acht Zehntel ab und war auch in allen Freien Trainings schneller als sein Teamkollege.
Einziger erkennbarer Fehler von Schumacher war ein Dreher zu Rennbeginn.
"Er hat einen guten Job das ganze Wochenende gemacht und das man sich mal dreht, ist normal. Daraus muss er lernen und das beim nächsten Mal besser machen", erklärte Stuck.
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