"Er ist danach zu mir gekommen und hat sich entschuldigt", sagte Ocon, der das Rennen als Dreizehnter beendete, während Vettel mit einer Zeitstrafe von zehn Sekunden als Fünfzehnter gewertet wurde.
Beide Fahrer lagen zum Zeitpunkt des Unfall außerhalb der Top 10, weshalb sich Ocons Ärger in Grenzen hielt. "Er hat die Strafe dafür bekommen, also ist alles in Ordnung. Hätten wir zu dem Zeitpunkt um gute Punkte gekämpft, wäre ich deutlich verärgerter gewesen", so der Franzose weiter.
Die Kollision ereignete sich wenige Runden vor dem Rennende in Kurve 1. Auf der Start-Ziel-Geraden zog Ocon am Aston Martin von Vettel vorbei, der ihm beim Anbremsen jedoch plötzlich ins Heck knallte. Am Funk fragte Vettel daraufhin: "Warum muss er die Spur wechseln?" Tatsächlich aber war es sein Fehler.
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Ocon erklärte die Situation wie folgt: "Es sieht so aus, dass ich auf meiner Linie bleibe und er in meine Dirty Air kommt, also bewegt er sich nach links, auf die normale Linie, aber er verliert den Grip. Seine Räder blockieren und er fährt mir ins Heck."
Dabei hatten sowohl er als Vettel noch Glück, weiterfahren zu können. "Wir beide haben etwas Schaden am Auto davongetragen, aber wir haben es geschafft, das Rennen zu beenden, was zeigt, dass wir bis zum Ende dafür gekämpft haben."
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