Daniel Ricciardo muss McLaren zum Saisonende verlassen - Rückkehr zu Alpine oder Wechsel in die IndyCar-Series möglich

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Daniel Ricciardo wird am Ende der Saison nicht mehr für das Team McLaren in der Formel 1 fahren. Das gaben die Briten am Mittwoch offiziell bekannt. Wer das Cockpit des Australiers bei McLaren übernehmen wird, ist indes noch offen. Genauso wie die Zukunft von Ricciardo. Kehrt der 33-Jährige zurück zu Alpine oder wagt er gar einen Wechsel in die Indy-Car-Serie? Diese Optionen hat Ricciardo nun.

Daniel Ricciardo steht bei McLaren heftig in der Kritik

Fotocredit: Getty Images

Wohin führt der Weg von Daniel Ricciardo in der Saison 2023? Fest steht nur, dass der Weg bei McLaren für den Australier zu Ende geht, nachdem am Mittwoch die Trennung beider Parteien zum Saisonende verkündet wurde.
Zur Zukunft beider Seiten wurde dabei nicht viel gesagt, außer dass man Entscheidungen zu gegebener Zeit verkünden werde.
"Ich bin noch nicht sicher, was vor mir liegt. Das werden wir sehen", sagte Ricciardo in einem Video auf Social Media.
Seine präferierte Option wäre ein Verbleib in der Formel 1, das hatte er auch in einem früheren Statement schon einmal betont und gestern erneuert: "Ich war noch nie so motiviert, anzutreten und ein Teil des Sports zu sein, den ich so sehr liebe", sagte er. "Ich freue mich darauf, was als nächstes kommt."

IndyCar? "Sollte ihn das interessieren ..."

Immer wieder wird dabei eine Rückkehr nach Enstone zu Alpine ins Spiel gebracht, wo er schon 2019 und 2020 - damals noch unter dem Namen Renault - fuhr. Dort könnte er quasi den Platz mit seinem designierten Nachfolger Oscar Piastri tauschen, der von Alpine schon als Stammfahrer für 2023 bestätigt wurde, das aber gar nicht sein möchte.
Andere Teams, die noch einen Platz zu vergeben haben, sind Alfa Romeo, Haas, AlphaTauri und Williams.
Immer wieder wurde auch die IndyCar-Serie als mögliche Option genannt, wo McLaren ein Team besitzt. Dort kämpfen aber ohnehin schon zu viele Fahrer mit Vertrag um die verfügbaren Cockpits. Geschäftsführer Zak Brown sagte aber: "Sollte ihn das interessieren, würden wir in Gespräche eintreten."
Auch in der Formel E und der Extreme E hätte McLaren noch jeweils ein Team, doch dahin dürfte es Ricciardo nicht ziehen. "Ich denke, dass er sehr auf die Formel 1 konzentriert ist", sagte Brown.

Ricciardo: "Liebe den Sport noch immer"

Das bestätigt Ricciardo: "Ich liebe den Sport noch immer", stellt er klar. "Ich habe immer noch dieses Feuer in mir und den Glauben in meinem Bauch, dass ich ihn auf höchstem Niveau betreiben kann."
Eine Auszeit kommt für ihn daher nicht in Frage. Theoretisch hätte McLaren ihm vertraglich diese aufzwingen können, indem man ihm untersagt, bei einem anderen Team zu fahren. Doch das stand laut Brown "nie zur Diskussion", wie er sagte. "Er ist ein Freund der Familie und wird es immer bleiben. Wir bei McLaren halten nichts davon, einen Rennfahrer vom Rennfahren abzuhalten. Das würde McLaren nie tun."
Daher bleibt abzuwarten, was Ricciardo im kommenden Jahr machen wird. Aktuell steht nur eines fest: "Ich werde für den Rest des Jahres hier weitermachen und weiter mein Bestes geben."
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