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Ferrari-Crash: Sebastian Vettel und Charles Leclerc erhalten Maulkorb
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Publiziert 18/11/2019 um 09:18 GMT+1 Uhr
Ferrari hat Sebastian Vettel und Charles Leclerc nach ihrem spektakulären Unfall in Brasilien einen Maulkorb verteilt. Beide Piloten dürfen sich nicht mehr vor der Presse äußern. Die Scuderia sagte die eigentlich obligatorische und bereits für 17:40 Uhr Ortszeit angesetzte Medienrunde mit den beiden Fahrern kurzerhand ab. "Wir bevorzugen es so", hieß es von einer Sprecherin dazu lapidar.
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Einzig Ferrari-Teamchef Mattia Binotto äußerte sich nach den kurzen TV-Interviews noch einmal ausführlich zu dem Fiasko der Scuderia in Sao Paulo. "Natürlich müssen wir uns jetzt zusammensetzen und gemeinsam entscheiden, wo die Grenzen liegen - um sicherzustellen, dass so etwas nicht wieder passiert", sagte Binotto.
Der 50-Jährige vermied es aber, Vettel oder Leclerc die Schuld an dem Unfall kurz vor dem Ende des Rennens zu geben. "Es ist noch nicht an der Zeit ein Fazit zu ziehen. Wir werden uns in Maranello alle Daten und Bilder noch einmal in Ruhe anschauen und analysieren", sagte Binotto, der seinen Fahrern aber schon vor der internen Aussprache einen Rüffel mitgab:
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Binotto froh Vettel und Leclerc im Team zu haben
"Es geht nicht darum, jemanden zu bestrafen oder ihm die Schuld zu geben", betonte Binotto und erinnerte: "Heute hatten sie das Recht, zu kämpfen. Das wussten sie." Weil der zweite Platz in der Konstrukteurs-WM bereits vor dem Rennen feststand, durfte beide gegeneinander kämpfen. Auf eine Teamorder hatte Ferrari in dieser Saison verzichtet. Binotto war hinterher sehr darum bemüht, die Wogen wieder zu glätten.
Gleich nach dem Rennen rief Binotto Vettel und Leclerc zu einem Gespräch zu sich und gab ihnen einen klaren Auftrag mit für die TV-Interviews:
Danach durften Vettel und Leclerc dann nichts mehr sagen.
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(SID)
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