Mercedes hatte zu Beginn dieser Woche einen Antrag auf Neubewertung gestellt, nachdem Onboard-Aufnahmen von Verstappen veröffentlicht wurden. Diese hatten die Kommissare in Brasilien nämlich nicht zur Beweisführung herangezogen. Letzten Endes wurden die Aufnahmen jedoch als "nicht signifikant" eingestuft, sodass die Revision abgelehnt wurde.
"Es war schon abzusehen, wie es ausgehen wird, aber trotzdem wollten wir diesen Fall führen", sagte Wolff, "auch um es öffentlich zu machen".
Der Mercedes-Boss hatte nach dem Rennen in Sao Paulo hart gegen die Kommissare geschossen und es als "absolute Sauerei" und "peinlich" bezeichnet, dass Verstappen für sein Manöver gegen Hamilton nicht bestraft wurde. Dabei sei die Lage für ihn eigentlich eindeutig.
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"Was wir auf dem Video gesehen haben, ist für alle klar, die jemals mit einem Auto Rennen gefahren sind", sagte er. "Diese Kurve sollte gar nicht die Kurve sein, in der er auf der Strecke bleibt", unterstellte er Verstappen Absicht.
"Das ist meine persönliche Interpretation, aber ich sollte gar nicht einschätzen, wie jemand fährt. Denn wenn ich es könnte, sollte ich in einem Auto sitzen und nicht hier auf einem Stuhl und Kommentare abgeben", so Wolff.
Unterstützt wird seine Meinung aber unter anderem von Ex-Pilot Juan Pablo Montoya: "So spät, wie er gebremst hat, gab es gar keine Chance, dass er die Kurve schafft. Und ich glaube, er hatte auch gar keine Absicht, die Kurve zu schaffen", hatte er in der Show 'This Week with Will Buxton' bei "Motorsport.tv" gesagt.
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