Alboreto war 1985 für Ferrari WM-Zweiter in der Formel 1 geworden und hatte 1997 für Porsche die 24 Stunden von Le Mans gewonnen. Am 25. April 2001 unternahm er Testfahrten für Audi am Lausitzring in Deutschland und überschlug sich bei hoher Geschwindigkeit mit seinem R8. Diesen schweren Unfall überlebte Alboreto nicht. Er wurde 44 Jahre alt.
Um Alboreto im Jahr seines 20. Todestags zu gedenken, hat der italienische Verband einstimmig die Umbenennung der Parabolica beschlossen. Eine entsprechende Zeremonie unter Beisein von Alboretos Frau Nadia wird am Samstag des Grand-Prix-Wochenendes in Monza abgehalten. Auch ACI-Präsident Angelo Sticchi Damiani und Formel-1-Chef Stefano Domenicali werden an der Sonderveranstaltung teilnehmen.
Der 1956 geborene Alboreto stammt aus dem nahegelegenen Mailand und gilt als einer der berühmtesten italienischen Rennfahrer. Vor ihm hat nur der zweimalige Weltmeister Alberto Ascari die Ehre erfahren, dass eine Kurve in Monza nach ihm benannt wurde: die Ascari-Schikane eingangs der Gegengeraden vor der künftigen Alboreto-Kurve. Ascari war, wie auch Alboreto, bei Testfahrten tödlich verunglückt.
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Die bisherige Parabolica-Kurve war nicht von Anfang an in das Layout von Monza integriert. Bei der Eröffnung der Rennstrecke im Jahr 1922 hatte diese Passage noch eine andere Form. Erst 1955 erhielt die dann Parabolica genannte Stelle ihr heutiges Aussehen und daher auch einen neuen Namen.
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