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Ferrari kündigt größeres Update für das Heimrennen in Monza an: "Wird hoffentlich helfen, die Lücke zu schließen"
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Publiziert 28/08/2024 um 12:12 GMT+2 Uhr
Platz drei in Zandvoort soll nur der Anfang gewesen sein. Bei seinem Heim-Grand-Prix in Monza will Ferrari die Lücke nach vorn mit einem Upgrade weiter schließen. Mit dem dritten Platz beim Grand Prix der Niederlande knüpften Ferrari und Charles Leclerc an die Leistung in Spa vor der Sommerpause an und schafften es erneut aufs Podest, obwohl noch vor dem Rennen niemand damit gerechnet hatte.
Ferrari kündigt ein größeres Update an
Fotocredit: Getty Images
Dass es am Ende doch besser lief als erwartet, bezeichnet Leclerc auch mit Blick auf die kommenden Rennen als "super wichtig" und erklärte: "Wir hatten drei oder vier Rennen, in denen wir viel experimentiert haben, um zu verstehen, was die grundlegenden Probleme unseres Autos für die mittelfristige Entwicklung sind."
"Hier haben wir P6 angepeilt. Realistisch betrachtet, denke ich, dass wir auf dem Papier darum gekämpft haben. Aber nach drei, vier Runden war die Pace da. Und wir haben P3 erreicht, was wiederum eine gute Überraschung ist. Also gute Punkte."
Für das anstehende Heimrennen in Monza will Ferrari noch eine Schippe drauflegen und plant ein Upgrade, wie Leclerc bestätigt.
"Das wird uns hoffentlich helfen, die Lücke zu schließen. Denn bis zu den Upgrades habe ich immer gesagt, dass die Priorität für uns nur in der Schadensbegrenzung liegt", räumte er ein.
Nächste Rennen sollten Ferrari liegen
Mit Monza, Baku und Singapur folgen im Kalender jetzt Strecken, die Ferrari theoretisch liegen und die Gelegenheit bieten sollten, nach ganz vorn aufzuschließen.
Teamchef Fred Vasseur betonte jedoch: "So denke ich nicht, ich versuche nur, mein Bestes zu geben, die Entwicklung voranzutreiben, mich bestmöglich auf Monza vorzubereiten und dann werden wir sehen, was wir erreichen können."
"Wenn Sie sich daran erinnern, waren wir vor zwölf Monaten in Zandvoort im Rennen P5 und P24. Im Quali waren wir nirgends, und in der Woche darauf standen wir auf der Poleposition. Das bedeutet nicht, dass wir nächste Woche auf der Poleposition stehen, aber es bedeutet, dass es seit Beginn der Saison so ist."
"Nach drei Rennen war jeder davon überzeugt, dass Max (Verstappen; Anm. d. R.) in der Mitte der Saison Champion wird, und dann haben wir ein paar Rennen gewonnen, und dann war es McLaren, und dann Mercedes, und jetzt McLaren", sagte Vasseur.
Vasseur lobt gutes Reifenmanagement
"Ich hoffe, dass es bald wieder Ferrari sein wird. Wir müssen einfach die gleiche Herangehensweise beibehalten statt zu versuchen, eine Schlussfolgerung zu ziehen, wo wir in sechs Rennen stehen werden. Der Kampf ist riesig, jeder pusht wie wild, jeder bringt so schnell wie möglich Upgrades", weiß der Franzose.
Deshalb sei es unmöglich, Vorhersagen zu treffen. In den neun Rennen könne noch viel passieren. "Der Abstand zwischen Red Bull und uns beträgt heute etwa 60 Punkte. 60 Punkte, das ist ein gutes Wochenende", rechnete der Ferrari-Teamchef vor.
Was die Performance am Sonntag in Zandvoort betrifft, zeigte er sich davon weniger überrascht als Leclerc: "Im Qualifying hatten wir einfach nicht die Pace, und ich denke, dass es seit Beginn der Saison ein bisschen so ist. Wir sind bei den langen Stints und beim Reifenmanagement in einer besseren Verfassung."
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Charles Leclerc feierte in Zandvoort seinen Podestplatz
Fotocredit: Getty Images
Teamchef Vasseur mit zufriedenem Resümee
"Von der ersten Runde an waren wir in einer guten Position. Die Fahrer hatten ein gutes Gefühl für das Auto", betonte Vasseur.
"Ich weiß, dass man nach ein paar Runden oft spürt, ob man viel pushen muss, um hinter der Gruppe zu bleiben, oder um vorne zu bleiben, aber wir befanden uns in einem komfortablen Bereich."
"Und sobald man sich wohlfühlt, pusht man ein bisschen weniger, um die Reifen weniger zu beanspruchen. Ich hatte ein bisschen Angst, als Charles am Anfang direkt hinter Piastri war. Ich dachte, das würde die Reifen strapazieren, und das war überhaupt nicht der Fall", resümierte der Teamchef zufrieden.
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Quelle: Perform
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