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F1-GP Italien: Charles Leclerc mit schwerem Unfall in Parabolica - Frühes Aus beim Ferrari-Heimspiel in Monza
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Update 06/09/2026 um 18:42 GMT+2 Uhr
Das Ferrari-Heimspiel in Monza geriet für die Scuderia schon früh zum großen Debakel - vor allem für Charles Leclerc. Für den Monegassen war der Große Preis von Italien nach nicht einmal zwei Runden bereits beendet: Er schlug in der Parabolica heftig in die Reifenstapel ein - ähnlich wie bereits in der Saison 2020. Er konnte den Wagen eigenständig verlassen.
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Quelle: Perform
Leclerc wurde bei der Anfahrt auf die Kurve innen von McLaren-Pilot Oscar Piastri attackiert, konnte sich auf der Außenbahn jedoch noch einmal durchsetzen. Allerdings geriet der Monegasse beim Durchfahren der Kurve plötzlich ins Schlingern und bog nach links ab.
Der SF-26 schlitterte durch das Kiesbett und schlug seitlich recht heftig in die Streckenbegrenzung ein.
Leclerc konnte zwar aus dem Auto steigen, musste danach jedoch erst einmal ein paar Minuten sitzen bleiben, während sich Streckenposten um sein Wohlbefinden kümmerten.
Die Rennleitung holte die rote Flagge raus und unterbrach das Rennen zunächst für etwas mehr als eine halbe Stunde.
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Charles Leclerc fliegt in der Parabolica ab
Fotocredit: Getty Images
Leclerc: Probleme mit dem Sehen
"Ich habe mich schon besser gefühlt. Ich habe ein paar Schmerzen. Aber in ein paar Stunden wird es mir schon besser gehen", sagte der Monegasse bei "Sky".
Laut eigener Aussage habe er kurz nach dem Unfall Probleme mit dem Sehen gehabt. "Mit dem rechten Auge konnte ich nicht gut sehen", verrät er. "Das war beim Aussteigen auch meine größte Sorge." Mittlerweile sei aber alles wieder gut.
Aufgrund der Schwere seines Unfalls musste er anschließend noch das Medical-Center besuchen, konnte daraus aber wieder unverletzt entlassen werden. Trotzdem werde er später am Tag noch einige Untersuchungen machen lassen, um sicherzugehen, dass er für Madrid nächste Woche wieder fit ist. "Das sollte der Fall sein, aber sicher ist sicher", sagt er.
"Ich hatte Gas gegeben und das Heck ist ausgebrochen. Wir werden uns das genauer anschauen", konnte er noch keine genauen Angaben zur Unfallursache machen.
Erste Analyse der Ursache
Warum der Ferrari abbog, ist jedoch die Frage. Mit Piastris Angriff habe es jeden Fall nichts zu tun, beteuert Leclerc: "Ich würde nicht sagen, dass das das Problem war", winkt er ab.
"Ich glaube, von der ersten auf die zweite Runde hatte ich einen Unterschied bei der Leistungsentfaltung. Wir schauen uns das genau an, aber ich möchte nicht zu viel kommentieren, bevor ich die Daten geprüft und das zu 100 Prozent bestätigt habe", so der Ferrari-Pilot.
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Charles Leclerc nach dem Unfall
Fotocredit: Getty Images
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Quelle: SID
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