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F1-GP Italien - Max Verstappen nach Monza-Qualifying sauer: "Wenn du solche Probleme hast ..."
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Publiziert 05/09/2026 um 20:13 GMT+2 Uhr
Max Verstappen hat nach dem Qualifying zum Großen Preis von Italien 2026 genug von den wiederkehrenden Problemen bei Red Bull. Der Weltmeister startet in Monza nur von Platz sechs, nachdem sein Red Bull im entscheidenden Abschnitt des Qualifyings erneut ein Problem an der Hinterachse bekam. Dabei hatte sich die Situation am Samstag zunächst deutlich verbessert.
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Quelle: SID
"FT3 war eigentlich sehr gut, wir hatten über Nacht eine sehr gute Verbesserung", erklärt Verstappen. Das Auto sei dadurch in einem deutlich besseren Fenster gewesen. "Es war endlich eine viel bessere Balance im Auto."
Im Qualifying kam dann jedoch erneut etwas dazwischen. "Ich habe das Gefühl, dass wieder etwas an der Hinterachse ausgefallen ist", sagt Verstappen. Der Heckflügel sei diesmal nicht betroffen gewesen, sondern "etwas anderes Mechanisches", das Red Bull nun erneut untersuchen müsse.
Für Verstappen ist vor allem frustrierend, dass es sich nicht um einen Einzelfall handelt. "Es ist nicht das erste Mal, dass das passiert", sagt er. Das Problem trete allerdings zu unterschiedlichen Zeitpunkten eines Wochenendes auf. "Es passiert zu zufälligen Zeitpunkten im Wochenende."
Diesmal erwischte es den Red-Bull-Piloten ausgerechnet in der entscheidenden Phase. "Leider ist es jetzt im wichtigsten Teil passiert", erklärt Verstappen. Dadurch sei das Auto nicht mehr so gefahren, wie er es zuvor im dritten Training erlebt hatte.
Verstappen: Auto schwierig zu fahren
Denn die mechanische Einschränkung wirkt sich direkt auf das Verhalten des Autos aus. "Wenn du solche Probleme hast, wird es super schwierig, das Auto zu fahren", sagt Verstappen.
Auf Bodenwellen und Kerbs sei der Red Bull nicht mehr so gutmütig gewesen, wie er eigentlich sein sollte. Das habe entsprechend Rundenzeit gekostet.
Dabei hatte Verstappen nach FT3 sogar Hoffnung geschöpft. Er habe zwar nicht geglaubt, um die Poleposition kämpfen zu können, doch das Auto sei "zum ersten Mal" relativ komfortabel zu fahren gewesen. "Das war eigentlich wirklich schön", sagt er. Umso ärgerlicher sei es, dass im Qualifying erneut ein Problem auftrat.
Kein Problem mit dem Heckflügel
Ein zunächst naheliegender Verdacht bestätigte sich dagegen nicht. Verstappen wurde gefragt, ob erneut das Problem mit dem Schließen des Heckflügels aufgetreten sei. Seine Antwort war eindeutig: "Nein, das war nicht das Problem."
Das Problem an der Hinterachse sei diesmal ein anderes gewesen. Verstappen betont, dass Red Bull generell mit mehreren Problemen zu kämpfen habe. "Wir haben dieses Jahr viele Probleme, und das ist eines davon."
Auch die fehlende Unterstützung durch Teamkollege Liam Lawson erschwerte die Situation. Lawson war bereits in Q2 ausgeschieden und konnte Verstappen deshalb in Q3 nicht wie geplant mit einem Windschatten helfen. Zusätzlich wurde Lawson in Kurve zwei von Oscar Piastri behindert.
Verstappen selbst hatte in seinem ersten Versuch allerdings noch Windschatten von anderen Fahrern und bezeichnete diese Runde als "okay". Die letzte Runde sei dagegen nicht gut gewesen. Einen direkten Zusammenhang zwischen dem fehlenden Lawson-Windschatten und seinem sechsten Platz wollte er jedoch nicht in den Mittelpunkt stellen.
Verstappen fordert endlich ein problemloses Auto
Für das Rennen am Sonntag interessiert Verstappen deshalb zunächst weniger die Frage nach möglichen Strafen oder Veränderungen in der Startaufstellung. Er hat einen deutlich einfacheren Wunsch: "Ich will einfach ein Auto haben, das zu 100 Prozent in Ordnung ist. Das wäre schön."
Zu viele Wochenenden seien in diesem Jahr bereits von Problemen geprägt gewesen. "Wir haben zu viele Wochenenden, an denen Dinge einfach schiefgehen", sagt Verstappen. Entweder gehe etwas kaputt oder das Team könne das Auto nicht zu 100 Prozent betreiben.
Dabei lobt er ausdrücklich die Arbeit des Teams am Samstag. Gerade die Verbesserung der Balance habe ihn sehr zufrieden gemacht. "Ich war sehr glücklich mit FT3. Ich denke, das Team hat großartige Arbeit geleistet, um endlich eine viel bessere Balance im Auto zu finden."
"Wir konnten das leider nicht ins Qualifying übertragen", lautet Verstappens ernüchterndes Fazit.
"Einige Komponenten haben wir nicht vollständig im Griff"
Auf die Frage, ob die Probleme möglicherweise mit der Qualität der Komponenten oder Fehlern in der Garage zusammenhängen, nimmt Verstappen seine Mechaniker ausdrücklich in Schutz.
"Ich denke, die Mechaniker sind sehr gut", sagt der Red-Bull-Pilot. Das Problem sieht er vielmehr bei bestimmten Bauteilen des Autos: "Ich glaube, einige Komponenten am Auto haben wir nicht vollständig im Griff."
Auch ein Zusammenhang mit dem Versuch, Gewicht einzusparen, sei laut Verstappen nicht die Ursache. Er verweist darauf, dass er ähnliche Probleme bereits mit dem älteren Auto erlebt habe.
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