Die Präsenz des dreimaligen Weltmeisters, der am 20. Mai im Alter von 70 Jahren den Folgen einer Lungentransplantation erlegen war, sei "immer sehr wichtig gewesen, insbesondere die Mischung aus Unterstützung und Druck. Als wir uns vor sechs oder sieben Jahren auf den Weg machten, wollten wir regelmäßig Rennen gewinnen und um die Meisterschaft kämpfen. Und nun feiern wir die sechste WM in Folge."
Auch der am Sonntag drittplatzierte WM-Spitzenreiter Lewis Hamilton war über den Team-Titel glücklich, nichtsdestotrotz wirkte der Brite nachdenklich. Er haderte mit der für ihn unglücklich gewählten Reifen-Strategie - und dann war da noch das Andenken an seinen Mentor Lauda:
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Niki wird seine Kappe ziehen. Wir schulden ihm viel, dieser Sieg ist für ihn.

Ferrari-Rekord egalisiert

Mit dem sechsten Konstrukteurstitel in Folge egalisierte Mercedes den Ferrari-Rekord aus den Jahren 1999 bis 2004. Doch den Roten war es selbst in der Ära von Rekordweltmeister Michael Schumacher nicht gelungen, in sechs aufeinanderfolgenden Jahren auch den Fahrertitel nach Maranello zu holen.
Im Mercedes-Werk in Brackley dagegen können die Planungen für die Feier der Doppel-WM bereits anlaufen. Hamiltons einziger verbliebener WM-Rivale ist Bottas, der Vorsprung des fünfmaligen Champions aus Großbritannien beträgt stolze 64 Punkte. Baut Hamilton in zwei Wochen in Mexiko seine Führung um 14 weitere Punkte aus, ist er zum sechsten Mal Weltmeister.
(SID)

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