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GP von Las Vegas: Christian Horner packt über Red-Bull-Affäre aus - scharfe Kritik an Konkurrenz um Toto Wolff
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Update 24/11/2024 um 10:05 GMT+1 Uhr
Christian Horner hat sich erstmals ausführlich zu dem Skandal geäußert, der Red Bull zu zerreißen drohte. Der Teamchef des österreichischen Rennstalls bedankte sich dabei für die große Unterstützung durch seinen Arbeitgeber, sparte aber auch nicht an Kritik in Richtung seiner ärgsten Konkurrenten. "Als ich am Boden war, hat mich Toto Wolff angegriffen. So wie andere auch", erklärte Horner.
Christian Horner hat sich zum Skandal rund um seine Person geäußert
Fotocredit: Getty Images
Max Verstappen hat beim Grand Prix von Las Vegas seinen vierten WM-Titel in Folge eingetütet - und das am Ende einer Saison, die für Red Bull mehr als turbulent begann.
Kurz vor dem Saisonstart erschütterte die Affäre um Teamchef Christian Horner das Weltmeisterteam bis ins Mark.
Dem Briten wurde Fehlverhalten gegenüber einer Mitarbeiterin vorgeworfen, im Fahrerlager wurden unappetitliche Bilder herumgeschickt, und der Dosen-Konzern sah sich schließlich zu internen Untersuchungen genötigt.
Horner wankte gewaltig, doch er fiel nicht. "Als ich nach Bahrain geflogen bin, wusste ich nicht, ob ich auch wirklich beim Rennen dabei sein werde", packte er nun im Interview mit der "Daily Mail" erstmals über den Skandal um seine Person aus. Horner bekräftigte, er habe an sich geglaubt, "und an die Prozesse, die Red Bull eingeleitet hat".
Horner und seine Familie hielten zusammen
Mit Erfolg: In den internen Untersuchungen wurde Horner freigesprochen. Wenngleich ein öffentlicher Prozess noch läuft, bedankte sich der Teamchef: "Ich hatte eine enorme Unterstützung und Rückendeckung von den Aktionären und aus dem Unternehmen selbst."
Spurlos ging der Trubel aber keineswegs an ihm vorüber: "Wie ein Sturm" habe sich der Spießrutenlauf durch die Medien angefühlt, vor allem wegen seiner Familie.
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Christian Horner und Max Verstappen
Fotocredit: Getty Images
Sein Haus sei belagert worden, seine Frau, Ex-Spice-Girl Geri Halliwell, habe sich vor Fotografen und Reportern verstecken müssen - doch Horners Familie hielt zu ihm, sei "gemeinsam mit mir durch diese schwierige Zeit gegangen", erklärte der Red-Bull-Teamchef.
Und auch seine sportliche Familie habe eine starke Reaktion auf den Trubel gezeigt, wie der 51-Jährige findet: "In schwierigen Zeiten und wenn Steine geworfen werden, gibt das dem Team Auftrieb. Ich denke, dass das Team dieses Jahr eine gewisse Fuck-you-Mentalität entwickelt hat. Unsere Leute haben gesagt: 'Wir sind ein starkes Team. Ganz egal, was ihr uns vorwerft, wir machen weiter!'"
Horner von Wolff enttäuscht
Dennoch sei für Horner, gerade auch mit Blick auf seine Kritiker, wie etwa Mercedes-Boss Toto Wolff oder McLarens Zak Brown, klar: "Im Leben ist das eine gute Lektion, je mehr Erfolg man hat, desto mehr wird man zur Zielscheibe. Alles, was benutzt werden kann, um das Team zu verunsichern, wird genutzt."
Ganz direkt in Bezug auf seine Konkurrenten sagte Horner: "Das, was mich am meisten enttäuscht hat, war zu sehen, wie weit einige Leute bereit sind zu gehen. Als ich am Boden war, hat mich Toto Wolff angegriffen. So wie andere auch. Sie haben alles versucht, für ihre eigenen Interessen."
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Quelle: Eurosport
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